Impressum

Trainingsort und Trainingszeiten

StandortFreitag 20.00-22.00 Uhr (Wichertstr. 25, untere Halle)

Wichertstr. 25, 10439 Berlin: Tram M2 bis Erich-Weinert-Str. und dann noch 450m zu Fuß, oder mit der S-Bahn (S8, 41, 42, 85) bis Schönhauser Allee. Dann noch ca. 450m zu Fuß.

Männer 3. Mannschaft

2.Männer

Das Team 2011/12 spielt in der Stadtliga B.

Unser Aufgebot

Tor Matthias Bitter - Matthias Schütz
KM Stefan Illès - Philipp Richter - Till Wellnitz
RM Alessandro Drescher - Sebastian Kubik
RL Marko Schiller - Timm Gehring
RR Philipp de Bary - Patrick Vogelmann - Tom Klabunde - Ilja Ludwigs
LA Christian Lehmann - Jan Goslicki
RA Alexander Michalik - Hartmut Kühn - Marc Gregarek

Trainer Michael Dethloff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielbericht
SG R.P.B. III vs HSG Charlottenburg II (25.02.2012)


Ungefährdeter Sieg über Charlottenburg II

Aus der Sicht eines Außenstehenden konnte man nur zu der oben genannten Erkenntnis gelangen - ich durfte vom Zeitnehmertisch aus das Punktspiel unserer Dritten am späten Samstagabend verfolgen.

Schon von Beginn an zeigte die Abwehr das geforderte konsequente Deckungsverhalten; offensiv wurden die beiden einzigen gefährlichen Rückraumschützen der Westberliner angegangen, dennoch gelang es dem Halblinken in der Folge immer wieder mit wirklich guten Treffern seine Mannschaft im Spiel zu halten bzw. den Kontakt zu uns nicht völlig abreißen zu lassen. In den ersten zehn Minuten des Spiels konnte Marko gleich fünf seiner insgesamt elf Tore markieren, bis er bis zum Ende der ersten Hälfte konsequent in Manndeckung genommen wurde. Das wiederum eröffnete nun aber den anderen Rückraumspielern, insbesondere Muts, Alessandro und Sebastian, Lücken, um selbst zum Tor zu ziehen oder den Kreis ins Spiel zu bringen. Aus der stabilen Abwehr heraus wurden zudem einige Konter gelaufen, die bei dem zugegebenermaßen schwachen Gästekeeper allesamt saßen. So ging es entspannt mit einer 6-Tore-Führung in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich jedoch das bekannte Bild, mit dem die erste Hälfte geendet hatte: Trotz spielerischer Dominanz konnten wir uns nie mit mehr als sieben Toren absetzen, weil es sofort begann, 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten zu hageln. Grund hierfür war die zwar konsequente, aber nicht unbedingt von richtigen Entscheidungen gekennzeichnete Schiedrichterleistung, der aber nur auf die Hektik einging, die auf dem Spielfeld unnötigerweise entstand. Es pricht für Unprofessionalität unsererseits (gut, Profis sind wir nicht und werden wir auch nicht mehr), nenne wir es lieber einfach mal Dummheit, sich von den Provokationen der sehr jungen und spielerisch völlig unterlegenen gegnerischen Mannschaft zu Meckereien und unfairem Spiel verleiten zu lassen. Nur gut, dass es der Mannschaftskasse dienlich ist... Immerhin konnte in der zweiminütigen Abwesenheitsphase unserer Nummer Eins sich auch Schützi mit einem grandios parierten Tempo-Gegenstoß auszeichnen!

Insgesamt standen am Ende 15 Zeitstrafen für beide Teams zu Buche, wobei das Spiel nicht etwa unfair war, sondern einfach hektisch. Auch in teilweise deutlicher Unterzahl gelang es uns letztlich, die Charlottenburger immer auf mindestens 5 Tore Distanz zu halten, so dass das Spiel nach 60 Minuten mit 28:22 endete. Stephan hatte seinen Punktspieleinstand bei uns - dazu herzlichen Glückwunsch und nochmal Willkommen - im nächsten Spiel klappt's dann auch mit 'nem Tor!

Schlüsse: a) Wir bleiben trotz 22 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga. b) Wir lassen uns - ich nehme da den Trainer nicht aus - zu leicht von Unruhe anstecken, egal von wem sie ausgeht c) auch mit dünner Ersatzbank lässt sich ein Spiel gewinnen, wenn man nur konsequent seinen Stiefel spielt und die Sachen macht, die man kann!

Das Spiel in Zahlen:

Spielfilm: 2:0; 7:2; 9:5; 12:7; 15:8; 16:10 - 17:11; 19:13; 21:15; 26:19; 28:22.

Für Rotation: Matze, Schützi, Philipp 5/1, Marko 11/1, Jan 1, Ales 5, Illes, Till 1, Marc 2, Muts 2, Stephan, Basti

Doc

Spielbericht
B T V 1850 II vs SG R.P.B. III (13.11.2011)


Gestern nach Worten gesucht, bewusst eine Nacht "drüber" geschlafen, aber es tut mir leid: Zur ersten Halbzeit in der Flatow-Halle fehlen mir immer noch die Worte! So etwas habe ich noch nicht erlebt, viele Spieler sicher auch noch nicht. Und hier geht es nicht um einen starken Gegner, schlechte Schiedsrichter oder schlechte Platzverhältnisse, WIR WAREN EINFACH SCHLECHT. Halbzeitstand 7:3 für die Hausherren. Soweit ich erkennen konnte, gibt es von diesen ersten 30 Minuten keine Videoaufzeichnung. Und das ist gut so, sonst wären die Folgen unabsehbar. Schluss, Schwamm drüber, vergessen...

Pausenansprache war relativ einfach, weil schlechter es ja auch nicht mehr ging. Und so haben es auch die Spieler gesehen. Keine Schuldzuweisungen, negative Stimmungsmache (sieht man mal von Mattses wütendem Trikotauszug und -wegwurf ab), sondern anstacheln und Mut machen, immer nur unter dem Motto: Es kann nur besser werden. Und so haben wir ganz schnell ein 7:7 gemacht! Jetzt war im Angriff mehr Bewegung drin und die Chancen wurden besser verwandelt. Die Abwehr stand ja schon im ersten Abschnitt ganz solide, aber nun war zusätzlich "Stimmung drin".

Nun wurde dieses "dreckige" (Gruß an Philipp) Spiel immer hektischer, aber aus meiner Sicht niemals unfair. Zwar gingen die Kreuzberger wieder mit 2 Toren in Führung, aber wir konnten nicht nur ausgleichen, sondern erstmals auch mit 9:10 in Führung gehen. Hier hat mich vor allem die Körpersprache gefreut, und der Gegner ließ immer mehr den Kopf hängen. Auch danach wogte das Ergebnis in Damenhandballergebnissphären hin und her (11:12; 13:13), aber spätestens nach den nächsten beiden wichtigen Treffern von uns zum 13:15 in der 58. Minute sah die Sache gut aus.

Zwar versuchte BTV 1850 II mit einer offensiven Deckung Unruhe zu stiften und wir mussten noch unsere Auszeit nehmen, aber bei eigenem Ballbesitz haben wir die Zeit "runter gespielt". Danke an die Mannschaft für den Kampf! SO kann man auch, wenn die spielerischen Mittel ein wenig fehlen, Punkte holen! Und selbst wenn wir im Angriff grottenschlecht waren, so hat die Heimmannschaft nun Mal auch die zweitbeste Verteidigung der Liga.

Fazit: Wieder 2 Punkte gegen den Ab..., Quatsch! Neues Saisonziel ist Platz 7, ein Rang höher als letzte Saison! Wird schwer genug, da uns nun Alessandro (Urlaub), Jan (studienbedingt) definitiv fehlen, Christian und Till eh nicht da sind, hinter Patrick (verletzt) und Philipp (hier kann ich nur wieder ein dreckiges Spiel versprechen) ganz große Fragezeichen stehen! Aber dafür sind Timm und "Doc" wieder da. Hoffentlich! Denn nun folgen zum Abschluss der Hinserie die Partien gegen Mannschaften der Plätze 3,5,6 und 7! Weitere Gradmesser im Kampf um einen Platz im sicheren Mittelfeld!

Noch ein Wort zu Mattse: Seinen oben genannten Wutausbruch nach der ersten Halbzeit verstehe ich, seine Zwei-Minuten-Strafe freut mich für die Mannschaftskasse und für Marc, der dadurch "Player of the Match" wurde. Aber trotz dieses mannschaftschädlichen Verhaltens mache ich ihm keine Vorwürfe! Warum? Ich glaube, wir haben uns in der 3. Männer viel zu sehr an die wöchentlichen Weltklasseleistungen von unserer Nummer 12 gewöhnt! Was der hält, geht auf keine Kuhhaut! Das wir gerade mal 22 Tore im Schnitt bekommen, haben wir zum großen Teil ihm zu verdanken. Als Mannschaftsverantwortlicher muss ich nun sagen, dass er sich eine Menge Kredit erspielt hat. Die Zeitstrafe hat nur wenig von diesem aufgefressen...


Spielbericht
HF BW Spd. 2000 vs SG R.P.B. III (06.11.2011)


Ich mache es kurz: Wir haben verdient verloren. Bin ich enttäuscht? Nein!

Nach einer weiten Anreise (:-)) wollten wir wie in den letzten Spielen in der Abwehr kompakt stehen und mit schnellem Vorwärtsdrang den Gegner unter Druck setzen. Es kam aber anders. Die Spandauer waren einfach schneller auf den Beinen, schneller im Angriffsspiel und hatten klare Vorteile im 1: 1!

Auch die Durchschlagskraft aus dem Rückraum war größer als bei uns. Wir kamen nicht so richtig, auch wegen der offensiven Deckung, ins Spiel, lagen schnell mit 6:2 hinten. Aber dann haben wir uns stabilisiert, besser in der Abwehr gestanden und kamen über 7:3, 8:7, 10:7, 10:9 immer wieder zurück. Mehrmals war die Heimmannschaft auf 3,4 Tore weg, aber immer wieder konnten wir uns rankämpfen.

Aber nun forderte diese stetige Aufholjagd ihren Tribut, die Luft wurde dünn und die Blau-Weißen setzten sich über 12:9 bis zum Halbzeitstand von 17:11 ab. Tribut trifft es aber auch nicht richtig, schließlich verletzte sich Philipp am Rücken, Patrick hat seine Schulterprobleme, Marco musste fast durchspielen u.s.w.

Also konnte ich schon da nicht enttäuscht sein. Aber was die Truppe, der das Spiel trotz aller Widrigkeiten (Insider wissen Bescheid) sichtlich Spaß machte, dann an Kampf in der 2. Halbzeit folgen ließ, war wirklich herausragend! Nun wurden, wie in der Halbzeitpause besprochen, die Räume genutzt, Übergänge zum Kreis bzw. Einlaufen von außen im richtigen Moment praktiziert und wir konnten bis zum 21:21 ausgleichen.

Aber die Intensität des Spiels hatte dann doch seine Folgen, die Handballfreunde machten 4 Tore hintereinander und damit war das Spiel gelaufen. Zwar kamen wir nochmals auf 2 Tore ran (25:23), aber mehr ging einfach nicht! Aber alle haben ihr Bestes gegeben und mir gibt das Spiel Mut im "Abstiegskampf"! Nächsten Sonntag folgt das nächste Auswärtsspiel und da wollen wir nicht "nur" Spaß haben, sondern auch wieder punkten.

Danke auch an Matthias (Schützi), der trotz seiner Verletzung anwesend war, um die Mannschaft moralisch zu unterstützen! Gute Besserung!



Spielbericht
SG RPB vs HSG Neukölln II (29.10.2011)

Am späten Samstagabend trafen wir auf die Neuköllner, die spät, ohne Wechselshirts und erst mal ohne Pässe ankamen. Gegen die Zusage, dass beim Rückspiel ein Kasten in unserer Kabine steht, halfen wir mit Überziehhemden aus und das Spiel konnte mit 5 Minuten Verspätung beginnen.

Die HSG musste wohl noch mit den Widrigkeiten kämpfen, mehrere verspätete Spieler machten sich noch nach Anwurf warm, und so konnten wir mit 4:0 und dann 8:3 einen sehr guten Start hinlegen. Wenige technische Fehler, der eine oder andere Abpraller, der ausnahmsweise Mal bei uns landete und so konnten wir den Abstand bis zur Halbzeit trotz vieler Wechsel (alle Spieler kamen zum Einsatz) über 11:7, 14:9 mit einem 16:10 halten und zum Pausentee in die Kabine gehen.

Hier gab es nicht viel zu sagen: Fehlerquote gering halten, aber in der Abwehr noch besser zufassen. Zwar hatten wir in der 1. Halbzeit nur 10 Gegentore kassiert, aber nicht eines aus dem Rückraum. Entweder wühlte der Gegner sich durch oder er suchte (und fand) seinen Kreis bzw. seine(n) (Rechts-)Außen.

Bis ca. zur 40. Minute gab es auch kein Gegentor, allerdings trafen wir auch vorne nicht. Zwar konnten wir dann die nächsten Minuten bis zum 18:12 den Abstand halten, aber dann lief mehrere Minuten nichts mehr. Fehlwürfe, Passfehler und damit verbundene leichte (Konter-) Tore bescherten dem Kontrahenten einen 8:2-Lauf, der die Mannschaft zusehends verunsicherte.

Wichtige Tore von Peter, Marko und Patrick ließen uns dann aber wieder auf 4 Tore wegziehen, wobei das alles Einzelaktionen waren, die uns in dieser Situation aber wieder Luft verschafft haben. Auch war es wichtig, dass Philipp alle 6 Siebenmeter im Lauf des Spiels verwandelte. Naja, jedenfalls haben wir die letzten Minuten über 25:21; 26:23 bis zum Endstand nach Hause geschaukelt.

Nun sind wir Tabellenführer für einen Tag. Es klingt paradox, aber niemand sollte vergessen, dass es immer noch Punkte für den Klassenerhalt sind! Aber ein Punktepolster ist natürlich besser, als unten zu stehen und sich hochkämpfen zu müssen. Bei der Ausgeglichenheit der Liga würden aber 2 oder 3 Niederlagen ein „Durchrutschen“ bedeuten. Aber natürlich freue ich mich über die bisherige Punktausbeute sehr.

Vielen Dank an Peter und Rene, die ausgeholfen haben und an Hendrik für seine Bereitschaft!!

Besonderen Dank an das professionale und nachsichtige (J) Kampf- und Zeitnehmergericht Marika und Kerstin!!

Spielbericht
HSG Charlottenburg II vs SG RPB (30.09.2011)

Ich nehme es vorweg, wir haben verdient aber viel zu hoch (25:17) gewonnen.

Sprechen wir von den Voraussetzungen: Freitag, 18.30 Uhr in einer Halle, die man kennen und finden muss. Mannschaftsverantwortlicher bei uns völlig überrascht, dass 15 Leute vor Ort waren!! Der sportliche Kontrahent, aus der Bezirksliga aufgestiegen und nicht einzuschätzen. Nur die Nr.31 kam uns bekannt vor und machte das Spiel des Kontrahenten.

Folgerichtig gingen die Charlottenburger mit 2:0 in Führung. Aber schon hier hatten wir einige Chancen und bekamen den Gegner in der Folgezeit immer mehr in den Griff. Nach einem Zwischenspurt konnten wir das Spiel (3:3;4:8; 5:10) bis zur Halbzeit (7:12) an uns reißen. Bis dahin war schon zu erkennen, dass das Spiel sehr intensiv geführt wurde und wird.

Leider war der Schiedsrichter nicht immer auf der Höhe. Aus meiner Sicht, und ich halte mich mit Kritik zurück, ging das in der 2. Halbzeit etwas mehr gegen uns! Das ist aber nicht der alleinige Grund, warum wir (wieder einmal) nach der Halbzeit arge Probleme hatten und der Kontrahent auf 13:14 verkürzen konnte. Hier hatte die Halbzeitansprache nicht gefruchtet und demnächst gibt es ....

Naja, aber wieder war unsere Ausgeglichenheit Trumpf! Wir hatten einen Lauf auf 13:21, nur mit kleinen Veränderungen in der Formation. Bei uns klappte alles, beim Gegner in dieser Phase nichts mehr. Damit war die Partie entschieden und wir schaukelten das Spiel über 14:23, 16:24 und 17:25 (Endstand) über die Zeit.

Der Sieg war verdient, aber eindeutig zu hoch. Die Charlottenburger haben zwei sehr giftige Spieler (höflich ausgedrückt, denn wir sind froh keine Verletzten zu haben), aber mit ihnen wird (gerade auch im Rückspiel) zu rechnen sein.


Spielbericht
SG RPB vs vs SC Eintracht Berlin II (25.09.2011)

Letztes Jahr hatten wir ganz große Schwierigkeiten gegen die Ostberliner, die wir im Hinspiel nur aus taktischen Gründen (2 Kreisläufer) und im Rückspiel durch Aushilfe von mehreren Spielern der 2. Männer mehr als knapp besiegt hatten.

Trotzdem wurden sie im Vorjahr 6., zwei Plätze vor uns. Wir wussten, oder dachten es zumindest, was auf uns zukommt und stellten uns auf die obligatorische offensive Abwehr ein. Aber es kam fast alles anders. Nur mit 8 Leuten angereist, wollten wir (trotz Ausfällen 13 Mann) gleich Druck machen, schnell spielen und einfache Tore erzielen, damit wir nicht immer in Positionsangriffe "gezwungen" werden. Auch haben die Eintrachtler nicht offensiv verteidigt, was sicher personelle Gründe hatte oder eine Abkehr der Vereinsphilosophie ist.

Nach einem Abtasten (gefühlte 15 Minuten) gingen wir von 4:3 auf 10:4 davon. Das klingt gut, aber schon hier wurden einige klare Chancen vergeben. Aber das konnten wir uns erlauben, da wir einerseits wenig technische Fehler gemacht haben, andererseits Eintracht nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Wenn die Nummer 26 (9 Tore) nicht traf, dann war schon der Jüngste beim Gegner gefragt (Nummer 30;5 Tore) und ansonsten war der Kontrahent an diesem Tage leicht ausrechenbar.

Zwei Siebenmeter (von 3) wurden zudem vergeben bzw. phantastisch pariert und so war der Halbzeitstand von 19:8 relativ beruhigend. Wir haben nicht nur sehr wenige Pass- und Fangfehler gemacht, sondern auch alle 6 Siebenmeter verwandelt (Philipp). Und alle haben sich in die Torschützenliste eingetragen, außer den beiden Torhütern. Hier aber herzlichen Dank an Matthias, der in der 1. Halbzeit eine tolle Leistung gebracht hat und Verständnis hatte, dass ich Schützi in der 2. Halbzeit Spielpraxis geben wollte, obwohl ich wusste, dass die Konzentration in der Abwehr nach der deutlichen Führung sicher ein wenig nachlassen würde.

Also keine dankbare Aufgabe für den Mann zwischen den Pfosten im 2. Abschnitt, die er aber mit Bravour bewältigt hat. Außerdem erzielten wir auch in dieser Halbzeit 19 Tore, ohne alle Hundertprozentigen zu nutzen. Endstand völlig verdient 38:22. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der Felix (13 Tore) noch ein wenig herausgeragt hat. Auch menschlich passt er top in die Truppe, spielerisch siehe Peter (Insider wissen Bescheid).

Nun haben wir am Freitag das Spiel gegen den Aufsteiger und normalerweise ist man Favorit. Aber was ist schon normal? Rudow war in der vergangenen Saison hinter uns und wäre fast abgestiegen, nun sind sie Tabellenführer!! Und wir können uns den 3. Platz einrahmen, aber wenn wir gegen Charlottenburg verlieren, stecken wir im Sumpf...

Gute Besserung an Timm und Philipp, die sich leider verletzt haben, allerdings ohne Einwirkung des Gegners. Wenn man von teilweisen dummen Fouls gegen Felix und der berechtigten roten Karte an Eintracht absieht, so war es trotz der 12 Zeitstrafen (jeweils 6) kein unfaires Spiel!


Spielbericht
HSG Kreuzberg vs SG RPB (18.09.2011)

Um es vorwegzunehmen, wir haben ziemlich deutlich und verdient mit 23:32 verloren.

Die Niederlage kann ich aber nicht richtig einschätzen. HSG Kreuzberg, letztes Jahr knapp in der Relegation zur Landesliga gescheitert, trat nur mit 7 Feldspielern an. Da wollten wir Druck machen und gingen auch 1:0 in Führung. Aber das sollte der einzige Vorsprung bleiben! Die Herren der Heimmannschaft waren einfach flinker auf den Beinen, abgezockter und immer wieder schneller in ihren Aktionen.

Nach einem 3:2 der Gastgeber lief gar nichts mehr, wir wurden bis zum 13:3 mehr oder weniger ausgekontert. Letztendlich haben wir 32:23 verloren. Wir haben die 2. Halbzeit zwar gewonnen und kämpferisch kann ich meiner Mannschaft sowieso keinen Vorwurf machen, aber der Gegner hat einfach auch ein wenig nachgelassen.

Wir hatten uns soviel vorgenommen, aber nichts hat funktioniert. Am meisten ärgert mich, dass wir im Pokal und im ersten Punktspiel (obwohl erfolgreich) dieselben Schwächen hatten und angesprochen haben: Raus auf den Mann mit dem Ball!! Aber gegen Kreuzberg hat weder die 6:0 noch eine 5:1 funktioniert.

Der Gegner war einfach besser, Glückwunsch an die Kreuzberger! Wir müssen uns einfach ganz schnell den Mund abwischen und am Sonntag zwei Punkte holen (wollen). Eintracht steht hinter uns und soll es auch bleiben. Sie stehen für eine offensive Abwehr und darauf werden wir hinarbeiten. Bis zum Training!

Micha


Spielbericht
SG RPB vs Ajax/Altglienicke (10.09.2011)

Neue Spielgemeinschaft, der sportliche Kontrahent war im Vorfeld schwer einzuschätzen. Nachdem aber die 2. Mannschaften schon 6 Stunden vorher aufeinandergetroffen waren und unsere Viert-Liga-Reserve relativ sicher mit 6 Toren gewonnen hatte, hatten wir uns was ausgerechnet.

Obwohl Alessandro und Ilja verletzt bzw. krank sind, Stefan arbeiten musste und Basti, Felix und Jan mehr oder weniger entschuldigt fehlten, Peter an die 1. Männer gegen eine hohe Ablösesumme ausgeliehen wurde, hatten wir noch 2 Torsteher und 10 Feldspieler! Und die machten ihre Sache toll.

Da der Gegner auch nur mit 8 Feldspielern angetreten war, hieß das Motto "Tempo machen". Für eine 3. Männer nicht unbedingt üblich, aber wir haben die Spieler dafür! Schnell hieß es 4:0 und wenn wir unsere Chancen besser verwertet hätten, dann wäre mehr als ein 7:3, 9:6, 11:7 (Halbzeit) möglich gewesen. Und sieben Gegentore klingen gut, aber die haben wir unserem Torwart zu verdanken!

Aber immer wieder kam der älteste Spieler vom Gegner, den wir schon aus Grün-Weiß-Baumschulenweg-Zeiten kennen, zu relativ freien Würfen. Das wollten wir in der 2. Halbzeit besser machen. Ob Uwe (trotzdem Hochachtung zu den 6 Toren und zu der sportlich-fairen Einstellung) nun die Luft ausging oder wir besser standen sei dahin gestellt. Es fielen sogar 14 Treffer in der 2. Halbzeit mehr (15:10; 22:12; Endstand 26:17), aber trotzdem lief es bei uns besser. Auch die bereits erwähnten Chancen wurden nun erfogreicher verwertet.

Alles im Lot? Ja, fast. Wir haben zwei Punkte gegen den Abstieg geholt und wir wollten Spaß haben. Den hatten wir. Aber wir sollten weiter an uns arbeiten. Nicht nur spielerisch, auch untereinander! Nicht meckern, einfach weitermachen, auch wenn es mal nicht läuft! Betrifft alle, fängt beim Mannschaftsverantwortlichen an...

Micha

 

Tabelle und Ergebnisse

Trainerkontakt

Michael Dethloff
Telefon: 0172/3878398
Email: md@sg-rotation-prenzlberg.de

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