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Trainingsort und Trainingszeiten

StandortMontag 19.30-22.00 Uhr (Bötzow-Grundschule)
StandortMittwoch 19.30-22.00 Uhr (Bötzow-Grundschule)

Bötzow-Grundschule: S41 bis Greifswalder Straße + 650m Fußweg oder die M10 bis Arnswalder Platz + 200m zu Fuß










SG R.P.B. II vs SG OSF Berlin II (22:39)
HC Pankow vs SG R.P.B. II (30:39)

Das Pokal-Aus und seine positiven Folgen

Bevor wir zum Auswärtsspiel unserer Zwoten bei HC Pankow kommen, müssen wir kurz noch einmal über die verpasste Chance im Pokal sprechen. Nach einem Freilos in Runde 1 und dem dominanten, souveränen 29:21-Sieg in Runde 2 gegen den Landesligisten Preußen II, hieß der Gegner in der dritten Runde OSF II – seines Zeichens Verbandsligist. Eigentlich sollte das eine leichte Hürde für unsere Zwote sein. Hatte man sich nach dem holprigen Ligastart in der Stadtliga doch den Triumph im HVB-Pokal als Saisonziel gesetzt. Doch daraus wurde nichts. Der Traum platzte, obwohl man als klarer Favorit in die Partie gegangen war ….  Ok, jetzt mal Spaß beiseite.

Die Rollen waren natürlich mehr als klar verteilt. Auf der einen Seite der eingespielte 13-Mann-starke Sechstplatzierte der Verbandsliga und auf der anderen Seite der Neunte der Stadtliga B, bei dem sich neun Spieler aus drei verschiedenen Teams zusammen fanden. Nach einem akzeptablen 10:17-Halbzeitstand nahm die Partie ihren erwarteten Verlauf. Knapp acht Minuten vor Schluss beim Stand von 18:37 änderte der Trainer daher die Zielvorgabe. Keine 40 Gegentore bekommen, mehr als 20 Tore werfen und keinen 20-Tore-Unterschied zulassen. Wer beim Endergebnis von 22:39 gut nachrechnet, wird erkennen: Alle drei Ziele erreicht. Demzufolge konnten wir das Feld mit einem Erfolgserlebnis und der Aussicht auf ein spielfreies Wochenende verlassen.

Dank der nun wegfallenden Doppelbelastung galt die Konzentration also wieder voll der Liga. Und da fanden sich am 9. Spieltag doch ganze acht Spieler der Zwoten ein. Plus Stephan aus der Ersten und Rico aus der Dritten hatten man dennoch eine gute Anzahl an Recken für die Partie bei HC Pankow zur Verfügung. Der Inhalt der Kabinenansprache war altbekannt und langweilig, aber eben auch einfach nur sehr simpel: hinten eine gute Kommunikation beim Raustreten bzw. Kreisabdecken und vorne einfach nur in die Lücken stoßen.

Und zum ersten Mal in dieser Saison hätte der Trainer der Zwoten den Anführer des A-Teams, John „Hannibal“ Smith, zitieren können: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“ Denn unsere Zwote spielte aus einer guten Abwehr heraus einen noch besseren Angriff. Der Ball und somit auch der Gegner wurden laufen gelassen und die sich dadurch ergebenden Lücken konsequent genutzt. Und wenn unsere Halben nicht durchkamen, wurde bis zu unseren 60-Minuten-Dauerläufern Tobi und Daniel durchgespielt. Oder aber Leolo ging in die von Kevin gesperrten Lücken. Über 1:4 und 3:7 hatten wir nach 16 Minuten beim 4:12 ein komfortables Acht-Tore-Polster herausgearbeitet. Doch genau diese angenehme Situation schien so ein bisschen im Unterbewusstsein der Spieler zu sein. Pankow nutzte nun unsere Fehler eiskalt zu Tempogegenstößen über die 1. oder 2. Welle bzw. kam im Positionsangriff zu einfachen Chancen. So ging es „nur“ mit 16:19 in die Halbzeit.

Die Vorgabe für die zweiten 30 Minuten blieb gleich. Die einfachen Dinge sollten uns auf der Siegerstraße halten – und das taten sie auch. Dank simpler Stoßbewegungen setzten wir uns schnell wieder auf fünf Tore ab (16:21). Eine offensivere Abwehr der Gastgeber und eine Zeitstrafe brachten uns zwar kurz aus dem Rhythmus und Pankow wieder auf drei heran (21:24). Doch ab da bauten wir unseren Vorsprung sukzessive aus. Zwar lief es in unserer Offensive aufgrund der Pankower 5:1-Deckung nicht mehr ganz so flüssig. Dennoch konnten wir uns durch Einzelaktionen oder in der Kleingruppe gute Chancen erarbeiten (25:31). Das einzige Manko war, dass wir hinten etwas zu viele Chancen zu ließen. Aber Martin hatte im Tor, bis auf einige Ausnahmen, einen sehr guten Tag erwischt. Dank seiner Paraden bzw. seiner Gedankenschnelle kamen wir über Konter zu einfachen Toren (28:38). Letztlich gewannen wir dieses Auswärtsspiel durch eine größtenteils sehr konzentrierte Leistung verdient mit 30:39. Der Kontakt zum Tabellenmittelfeld ist damit hergestellt. Nun heißt es, am nächsten Sonntag, 9.12., gegen die Truppe von der SG GutsMuths/BTSV 1850 nachzulegen. Anpfiff gegen den aktuellen Tabellenvierten ist um 16 Uhr in unserer Seelenbinderhalle.

In dem Sinne
Rolle, Rolle eure Zwote


TSV Rudow II vs SG R.P.B. II (34:21)
SG R.P.B. II vs SV Buckow (33:20)

Alles beim Alten oder ow

In den vergangenen beiden Partien haben wir einmal alles gezeigt und das genaue Gegenteil davon. So verhieß die Partie am 11.11. zwischen den Tabellennachbarn (der 10. SGP gegen den 11. Buckow) einen Leckerbissen für Geschmacksverächter des guten Handballs. Wer sich dennoch das Vergnügen an einem Sonntagabend gab sollte doch nicht ganz enttäuscht werden. Zumal dachten sich dies auch viele Spieler der 2. Männer, die wahrscheinlich erstmals in dieser Saison gänzlich die Mannschaftsaufstellung füllten!?! Gerne mehr davon!

Sogleich legten wir einen sehr vernünftigen 3:0 Start hin, dieser konnte sogar auf 8:3 ausgebaut werden aber was wäre Rotze II nicht ohne ein paar Gastgeschenke, die Buckow dankend annahm? Dadurch kam Buckow wieder auf Schlagdistanz und so mussten wir doch noch mal eine Konzentrationsstufe hochschalten. Über konzentrierte und gut aufgezogene Angriffe konnten wir den Abstand auf 4 Tore herstellen und beruhigt zum Halbzeitgespräch bitten. 

Alle waren sich einig, dass diese Leistung nur Bestand hat wenn wir unsere Marschroute beibehalten und nicht anfangen in Einzelaktionen zu verfallen. So war der Start in Halbzeit 2 gewohnt holprig aber der Abstand von 3 Toren sollte eine unüberwindbare Schallgrenze für Buckow sein. Viel mehr war sie sogar wieder der Ansporn den Motor nochmal richtig hochzufahren und jede Nachlässigkeit von Buckow mit einem schnellen Angriff zu beantworten. Mit einem 10:2 Lauf sollte in der 53 Minute allen klar sein wer der Sieger des heutigen Abends sein wird. Am Ende stand es 33:20 und wir konnten unseren direkten Konkurrenten mit 13 Treffern Differenz in die Schranken weisen. 

Da unser Anspruch aber nicht Platz 9 oder ähnliches ist, sah der Spielplan gleich das Duell mit dem Favoriten Rudow II dieser Liga am nächsten Spieltag vor. Die Bedingungen waren wirklich mehr als optimal. Aus den 14 Spielern vom Spiel gegen Buckow meldeten sich ganze 6 Spieler, zusätzlich mussten sich schon zusätzlich angekündigte Spieler auf Grund von Krankheit abmelden. Am Ende konnten wir mit 11 Spielern aufwarten und die Augen waren groß als die Klebertöpfe sichtbar wurden. Ja, heute mal wie die ganz Großen Handball spielen. So sollte die Maßgabe Spaß haben unsere Prämisse sein. 

Der Kollege Schücke, mit seinem ersten von 9 Toren, sowie seinem Kompagnon Heck am Kreis, mit 8 Toren am Ende, sollten die Richtung des Spiels vorgeben. Gut ausgespielte Angriffe, wo wir anfangs nicht hinterher kamen bzw. zu spät am Mann waren, waren das Mittel der Wahl. Doch sollten wir nach einem 2:4 Rückstand zeigen, dass wir nicht nur die Punkte vorbeibringen wollten sondern auch selber mitmachen wollten. So hieß es nach 10 Minuten 5:5 und wir spürten etwas Selbstbewusstsein. Dies wurde dann aber gleich wieder in Einzelaktionen weggeschmissen und Rudow bestrafte dies sofort. Urplötzlich  stand es 5 Minuten später 11:5, so dass wir erst durch starke Paraden unseres Schlussmanns Ivo wieder ins Spiel kamen. Wir sollten auf 3 Tore zum 11:8 wieder rankommen aber holten uns ausgerechnet in der Phase eine 2 Minuten Strafe, die vielleicht etwas zu hart bewertet war. Gelbe Karte wäre auch noch eine Option gewesen. Da aber unsere Spieler ihre Herkunft aus P´Berg nicht verleugnen wollten und einen Diskussionskreis eröffnen wollten, waren wir kurzzeitig nur noch zu viert. Danach ging es schnell und wir waren 6 Tore hinten. Der Drops war gefühlt ab diesem Moment schon gelutscht und zur Pause stand ein 18:11. 
Die Halbzeit sollte dann auch keine weitere Erlösung bringen, so dass wir dem Spiel nicht mehr viel entgegenbringen konnten. Einzig Kevin konnte mit seinen 5 Toren in der 2. Halbzeit für etwas Aufheiterung sorgen. Mehr war am Ende leider nicht drin und das Endergebnis hieß 34:21 zu unseren Ungunsten. 

Nach den beiden Spieltagen sind dies 2:2 Punkte und 54:54 Toren. Also alles wie es war oder ohne Wertung...nicht ganz! Gegen den Favoriten kann man verlieren, gegen die direkte Konkurrenz müssen wir da sein und waren wir es auch. Also Mund abwischen, Spaß im Pokal haben und dann am 02.12. im Derby gegen HC Pankow wieder mit voller Kapelle am Start sein. Um 17 Uhr geht es in der Achillesstraße los. 

Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

SG R.P.B. II vs VfV Spandau III (34:34)

Der wilde Ritt und die Erfahrung ist alles

Auch nach ein paar Tagen lässt sich das Spiel gegen die dritte Vertretung aus Spandau noch schwer einordnen. Ist es gerecht nach 8 Toren Vorsprung nur einen Punkt mit zunehmen oder sollten wir am Ende über die neu gewonnene Leichtigkeit glücklich sein? Ein Fortschritt zu den anderen Ligaspielen war es alle Mal!

Aber was wäre der typische Rotationsstart nicht ohne einen kleinen Rückstand. So stand es nach 2 Minuten 0:2. Doch es kam nicht zu einem blinden Anrennen sondern zu einem guten und strukturierten Angriff, der wieder von Martin angeleitet wurde. Kevin bewegte sich gut am Kreis, so dass sich an anderen Stellen Lücken ergaben, die wir recht konsequent nutzen konnten! Damit einhergehend konnten wir auch schnelle und einfache Tore gegen uns verhindern und noch besser selbst eigene Tempogegenstöße kreieren. Was sich wie geschnitten Brot liest war bisher eine unserer besten Leistungen, die nach dem 9:4 in einer Auszeit des Gastes mündete. Danach kam die Erfahrung beim Gast aufs Feld, die unseren Lauf aber erstmal nicht aufhalten konnte. Wir spielten weiter unser Spiel und konnten die Führung bis zum 15:7 ausbauen. Danach mussten wir die ersten verletzungsbedingten Wechel vornehmen, die uns etwas aus dem Tritt brachten. Trotzdem konnten wir mit gutem Mut zum 17:14 den Pausentee (oder wie das auch immer heutzutage genannt wird) zu uns nehmen.      

Ein zwei kleine Hinweise später und wir standen wieder auf der Platte und der Gegner hatte sich mit seiner mannbezogenen Manndeckung auch etwas in der Kabine ausgedacht. Dadurch wurde zwar der Spielfluss unsererseits gestört aber nicht unsere Ideen, dies adäquat zu lösen. Jeder Angriff wurde versucht auszuspielen und auch mal der unbequeme Weg gesucht, der entweder mit Tor oder 7-m belohnt wurde. Hier konnten wir uns auf unseren Top-7-m-Schützen verlassen, der von 11 Versuchen 9 versenken konnte. Doch in dieser Phase trumpfte einer der Erfahrenen in Reihen der Spandauer auf und hielt seine Mannschaft immer wieder im Spiel. Bis zur 50 Minuten konnten wir den 2-Tore-Abstand aufrechthalten, mussten dann aber in der doppelten Manndeckung dem Aufwand Tribut zollen und in der 56 Minute sogar den zweiten Rückstand zum 32:33 in diesem Spiel hinnehmen. Doch das sollte nicht der Schlusspunkt eines Dramas sein sondern nur eine Zwischenstation.

In einer letzten Auszeit stimmten wir uns nochmal darauf ein, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Tobi sorgte für den Ausgleich und Kevin holte die Führung zum umjubelten 34:33 heraus. Auch das sollte noch nicht der Schlusspunkt sein. Robert holte sich 2 Minuten, für ein Allerwelts-Foul ab, was uns vermeintlich ins Hintertreffen bringen sollte. Doch auch hier konnten wir den Angriff zum Rechtsaußen lenken, der mit seinem Versuch an unserem stark aufspielenden Torwart Martin scheiterte. Die letzte Minute war bereits angebrochen und wir im Ballbesitz. Dazu noch Unterzahl...mehr Drama geht gar nicht....denkste:

Tim spielte an den sich freilaufenden Kevin, der mit einem Überzieher versuchte, seinen Gegner zu überwinden. Der Erfahrene aus Spandau spitzelte ihm den Ball aus der Hand allerdings direkt ins Aus. Beide Schiedsrichter waren sich nicht einig und zeigten gar nichts bzw. überließen dem Ball dem der am schnellsten am Ball war. Bitter, da dadurch der Einwurf direkt behindert wurde und somit direkt mit rot und 7-Meter zu bestrafen ist, da es in der letzten Minute stattfand. Aufregung allerorts aber wie immer wird solch eine Entscheidung nicht zurückgenommen. Der ebenso starke 7-Meter-Schütze auf der Spandauer Seite hatte auf jeden Fall kein Erbarmen und verwandelte zum 34:34. Das soll es dann aber an Drama sein...denkste auch hier...

Der Schieri konnte den Anwurf nicht anpfeifen, da die Spandauer alles auf Sieg setzten und dies dann am Ende auch nicht regelkonform war, so dass sich die Entscheidung mit roter Karte und 7-Meter wiederholte. Und das 7 Sekunden vor Schluss...

Hier kam dann wieder die Erfahrung zum Tragen und der Torhüter aus Spandau konnte diesen letzten Ball abwehren und somit blieb es beim 34:34. Am Ende sicherlich gerecht auch wenn zwei Punkte uns deutlich besser zu Gute gestanden hätte aber mehr war nicht drin. Neben dem Punkt gibt es aber auch weitere gute Punkte: Wir können noch mehr als 28 Tore werfen, wir kämpfen bis zum Schluss und der Spaß in unser Spiel ist zurückgekehrt !!

Hoffen wir, dass wir diese Serie bis zum 11.11. konservieren können und gegen Buckow wieder auf ganzer Linie überzeugen können. Wir sehen uns im Velodrom um 20 Uhr.

SG R.P.B. II vs BFC Preussen II (29:21)

Mut und Geduld

Am letzten Sonntag durften wir unserer allseits beliebten Sportart Handball nachkommen - fast, denn die Adler aus Lankwitz kamen mit etwas mehr als der Mindestanzahl an Spielern um die Partie im Berliner Landespokal zu bestreiten. Was deren Leistung nicht schmälern soll aber es sich am Ende doch für uns auszahlte aber dazu später mehr.

Unser Vorhaben, nach unseren bisher gezeigten Leistungen, dieses Spiel gegen einen höherklassigen Gegner zu nutzen um Sicherheit für die kommenden Ligaspiele zu erhalten. In diesem Kontext muss die Leistung von Martin in den ersten Minuten herausgehoben werden, der nicht nur unser Spiel mit Ruhe aufbaute sondern auch selber Torgefahr ausstrahlte und dabei die ersten beiden Ausgleichstreffer erzielte. Damit sollten wir unseren Lauf starten...aber denkste nach 4:2 bekommen wir einen 1:5-Lauf und müssen uns dazu kurz austauschen. Eine Auszeit, die fruchtete, da sowohl Kevin am Kreis als auch Felix im Rückraum all ihren Mut zusammen nahmen und uns nicht nur im Spiel hielten sondern sogar kurz vor dem Pausentee sogar mit zwei Toren in Front warfen. Damit sollte der Pausentee doch eine besondere Würze haben.

Und wie: „der kleine Dicke“ und Kevin hatten in den ersten Minuten ein paar Sahnestücke parat, damit wir uns auf 5 Tore absetzen konnten. Zu allem Übel hatten wir aber vor allem eine gute Abwehrarbeit, die die Grundlage für diesen etwas zu hohen aber völlig verdienten 29:21 Sieg war. Preussen konnte dem 5-Tore-Rückstand aus den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit nichts mehr entgegen setzen, da dafür aber auch die Wechselmöglichkeiten fehlten, was eingangs schon erwähnt wurde.

Wir können und müssen auf dieser Leistung aufbauen und den Schwung gleich mit ins nächste Spiel gegen Spandau III nehmen. Dies findet am Sonntag zur Mittagszeit um 12 Uhr statt. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!


Z 88 II vs SG R.P.B. II (23:28)
SG R.P.B. II vs SG NARVA Berlin II (20:28)

Das sogenannte Selbstvertrauen

An den letzten beiden Wochenenden hatten wir das Vergnügen uns sowohl mit dem aktuellen Halter der roten Laterne, in dem Falle Z88, als auch dem aktuellen Spitzenreiter, hier handelt es sich um NARVA, zu messen. Je nachdem wie die Grundeinstellung zu solch einem Spiel ist, kann dies entweder ein Graus oder sogar ein Schmaus werden. Hierzu aber im Detail später mehr.

Bevor wir nach Steglitz reisten hatten wir eine Bürde von 2 Niederlagen als Saisonstart und speisten Mut aus den recht deutlichen Niederlagen unseres Konkurrenten Z88. Hier sollten unsere ersten Punkte her um endlich ein positives Erfolgserlebnis zu haben. Das Spiel begann ohne große Abtastphase dafür aber mit einem großen Toleranzbogen bei den beiden Unparteiischen. Trotz zähem Beginn und vieler vergebener hochkarätiger Chancen konnten wir uns mit 3 Toren absetzen. Dies sollte allerdings nur kurz währen, da Z88 in den letzten 7 Minuten der 1. Halbzeit aufdrehte und verdient zum Ausgleich kam. Mit einem 13:13 sollten wir den Halbzeittee erstmal zum kochen bringen. Verdient hatten wir ihn für die Darbietung nicht!

Im zweiten Abschnitt sollten wir unsere Courage gerade in der Abwehr wiedergefunden haben und konnten uns wieder auf 3 Tore absetzen. Eine Bürde, mit der wir nicht umzugehen wussten und es unnötig spannend machten. Dadurch konnte  Z88 immer wieder auf ein bis zwei Tore rankommen. Durch eine unglückliche Abwehraktion von Z88, wodurch Tim mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen wurde, ließen wir unseren Kampfgeist kurz aufblitzen, der am Ende einen 5:0 Lauf in den letzten 7 Minuten bedeutete. Eine Glanzleistung war das bei weitem nicht und somit konnten keine Pluspunkte auf dem Selbstbewusstseinskonto eingefahren werden.

Eine Woche später sollte es gegen den ungeschlagenen und souveränen Spitzenreiter gehen. Dieser wartete gleich mit einer offensiven Abwehr auf und konnte auf Grund unserer Unbeweglichkeit im Angriff sowie harmlosen Versuchen schnell durch Tempogegenstöße mit 0:3 in Front gehen. Hier zeichnete sich relativ schnell ein Debakel ab und so recht hatte keiner ein Mittel gegen eine schnelle und quirlige NARVA-Truppe, die hinten alle Lücken schloss und im Angriff vor allem mit ihren TGs überzeugte. Mit einem zwischenzeitlichen 6-Tore Rückstand sollte der Halbzeittee, mehr als bitter schmecken. Trotzdem versuchten wir aus den 30 Minuten nochmal das Beste rauszuholen und es gab noch so etwas wie das Kämpferherz. Hier zeigte sich, dass man doch nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Situation ist.

Über eine konzentrierte Abwehr und gut ausgespielte Angriffe konnten wir den Rückstand zwischenzeitlich auf 18:21 verkürzen. Allerdings wollten wir in dieser Phase Zuviel und NARVA bestrafte unsere Fehler gnadenlos mit TGs. Dadurch war unser Aufbäumen hart auf den Boden der Tatsachen geholt. Auch wenn NARVA am Ende mit 20:28 gewonnen hatte konnten wir zumindest mit Teilen der 2. Halbzeit zufrieden sein. Trotz allem hatte die Niederlage einen Beigeschmack, da sicherlich mehr drin gewesen wäre, wenn wir nicht so mutlos in die Partie gekommen wären. Viel Konjunktiv aber vielleicht ändert sich das bald.

Hoffen wir auf eine bessere Partie am kommenden Samstag gegen Adler Berlin, welche mit 3 Siegen und 1 Niederlage ganz gut im Gegensatz zu uns gestartet sind. Anpfiff ist um 16:45 Uhr in der Felixstr., 12099 Berlin.

Rolle, Rolle II 


VfL Lichtenrade II vs SG R.P.B. II (35:27)

Alte Weisheiten zum bekannten Spiel

Nach einer gefühlten halben Ewigkeit nach dem letzten Saisonspiel kam es am Samstagabend zum ersten Ligaduell von Rotation II gegen Lichtenrade in der Zescher Str. Zur berühmten Primetime sollten wir unser Können präsentieren, was sich aber nur in den ersten 30 Minuten als Können verkaufen ließ. Aber fangen wir der Chronologie halber von vorne an.

In der Startformation fanden sich nach diversen Abmeldungen dann doch 7 Spieler zusammen, die das Niki der 2. Männer originär tragen sowie Spielern die die Bank erstmal wärmen sollten. Vom Beginn an lag eine hohe Konzentration in der Halle und ein jeder hatte sich für den ersten Spieltag etwas vorgenommen. So konnten wir aus den Fehlern der Lichtenrader uns einen kleinen Vorsprung von 1:4 erspielen, den der gegnerische Coach zum Anlass nahm zum Rapport zu rufen. Dieser fruchtete recht schnell, so dass wir nach 12 Minuten ein 4:4 auf der Anzeigetafel erblickten. Von da an wechselte die Führung hin und her und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Selbst der kleine Schreckmoment als sich Kevin nach seinem Tor in der Abwehr drehte und vermutlich seine Fußfesseln etwas zu sehr dehnte konnte der guten Form keinen Abbruch geben. Wir spielten sogar noch nach der Halbzeitglocke und konnten durch einen direkten Freiwurf mit 14:15 in Führung gehen. Was niemand zu diesem Zeitpunkt wusste, war dies unsere letzte Führung.

Der Pausentee schmeckte nicht und wahrscheinlich waren die kalten Duschen auch eher ein Graus als ein Ansporn um die beiden Punkte mit nach Hause zu nehmen. Vielleicht war der Ball auch runder als in den ersten 30 Minuten aber so richtig brachten wir nichts mehr aufs Parkett. Anfangs konnten wir das Spiel auf Grund diverser Einzelaktionen ausgeglichen gestalten. Allerdings hatte sich Lichtenrade auf unsere Abwehr und Angriff eingestellt und konnte vielmehr unsere zahlreichen Fehler in der zweiten Halbzeit gnadenlos bestrafen. Innerhalb von 14 Minuten mussten wir einen 10:3 Lauf zu unseren Ungunsten hinnehmen, der dann auch in den letzten Minuten nicht mehr reparabel war.

So durften wir unsere erste Niederlage mit etwas Vorspann genießen/ertragen und haben am kommenden Wochenende Zeit uns auch über 60 Minuten in vollem Glanz zu zeigen. Ein Dankeschön gilt noch an den eingesprungenen jungen Schiedsrichter, der die Partie sehr gut leitete ohne aufzufallen.

Zur Heimpremiere sehen wir uns am Sonntag dem 16.09. um 14 Uhr gegen die HSG Kreuzberg im Veldorom.


Tabelle und Ergebnisse

Trainerkontakte

Tino Wehrmann
Telefon:
Email: wt@sg-rotation-prenzlberg.de

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