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Trainingsort und Trainingszeiten

StandortDi und Do 19.30-22.00 Uhr (Max-Schmeling-Halle, Halle-A)

M-S-Halle: Tram M10 Haltestelle F.-L.-Jahn-Sportpark zu Fuß ca. 8 Min oder U2 U-Bahnhof Eberswalder Str., zu Fuß ca. 12 Min oder Ringbahn S-Bahnhof Schönhauser Allee, zu Fuß ca. 15 Min

Männer 1. Mannschaft

1. Männer

Das Team spielt in der Landessliga.

Unser Aufgebot:

Tobias Tennigkeit, Tobias Klein, Robert Langforth, Rene Österreich, Pete Biebrich, Markus Dietz, Jonas Buskowski, Jan-Hendrik Franetzki, Felix Landmesser, Fabian Schneider, Fabian Elting, Christian Braatz, Björn Lederer


Trainer:Robert Langforth
Co-trainer: Andreas Höke

Tabelle und Ergebnisse
Unsere Gegner












SG AC/Eintracht Berlin vs SG R.P.B. (32:27)

Kopfloser Beginn und Kopfloses Ende

Am achten Spieltag der laufenden Landesliga-Saison verschlug es die erste Männermannschaft nach Kaulsdorf zur SG AC/Eintracht Berlin. Die Heimmannschaft befindet sich ebenso im oberen Teil der Tabelle und wahrt den Anschluss an die „Spitzengruppe“. Zwei der bisherigen drei Niederlagen wurden nur durch ein Tor entschieden. Eine leichte Aufgabe stand uns demnach nicht bevor.

Dies zeigte sich dann auch relativ schnell im Spiel. Mit viel Tempo in der zweiten Welle liefen die Hausherren auf unsere Abwehr drauf zu und konnte dabei immer wieder mit guten Stoßbewegungen über die Mitte oder Halblinke Position zum Durchbruch gelangen. Sollte es nicht über die zweite Welle geschehen, tat man selbiges im Positionsangriff. Auch frühzeitig merkte man, dass wir von Anfang an nicht voll bei der Sache waren. In der Abwehr verschob man zu wenig im Verbund, sodass sich zu große Lücken für die bereits angesprochene Tiefenbewegungen der Hausherren boten. Generell fehlte die Bereitschaft um die vermeintlich einfachen Mittel der Eintracht-Spieler zu unterbinden. Somit erzielten die Hausherren gerade zu beginn eine Vielzahl an Toren. Nach gut 15 Minuten war erstmals eine komfortable Führung von 10:5 auf der Anzeigetafel zu sehen. Nimmt man den Zwischenstand so kann man schon erahnen, dass das Angriffsverhalten unwesentlich besser aussah. Gegen die offensive Deckung fehlte vor allem die Laufbereitschaft ohne Ball. Immer wieder verstrickten wir uns in Einzelaktionen oder erzwangen den Torabschluss. Eine schlechte Wurfauswahl, sowie einige übermotivierte Anspiele an den Kreis verhinderten einen regen Zuwachs auf unserem Tore-Konto. Die restliche Halbzeit verlief ähnlich und endete beim Stand von 19:13.

Die zweite Halbzeit sollte generell stabiler von unserer Seite aus werden. In der Abwehr konnte man die einfachen Toren vermehrt verhindern. Deshalb waren es in der zweiten Hälfte auch nur noch 13 Gegentore die man kassierte. Auch der Angriff wurde etwas geduldiger. Vermehrt klare Chancen wurden herausgespielt dennoch häuften sich einfache technische Fehler. Bei den Ständen von 24:21(43. Minute) und 27:25(53.Minute) konnten wir uns zumindest wieder in Schlagdistanz bringen. Beide Male jedoch scheiterte man an sich selbst und verhinderte somit eine noch offenere Partie zu den jeweiligen Zeitpunkten. Letztlich erhöhten die Hausherren noch einmal und gewannen letztlich verdient mit 32:27.

Fazit: Mit der Einstellung in der ersten Halbzeit wird es wohl gegen jeden Gegner in dieser Liga schwer. Jedoch noch schwieriger gegen eine gut aufgestellte Truppe von Eintracht. Die Moral in der zweiten Halbzeit kann man jedoch durchaus als positiven Fakt aus dem Spiel mitnehmen. Auch wenn man sich häufig auch in diesem Abschnitt selbst ein Bein gestellt hat, ließ man nicht ab.

Trotzdem möchten wir uns bei allen Fans unsererseits für die Unterstützung bedanken. Auch von Seiten der SG AC/Eintracht wurde ein großer Rahmen, samt Einlaufkinder für dieses Spiel geboten.

Weiter geht es für uns am Samstag, den 24.11. um 18 Uhr in der Flatowhalle(Vor dem Schlesischen Tor 1) gegen die dritte Mannschaft der HSG Kreuzberg im Berliner Pokal. Ein Weiterkommen unsererseits gegen den Bezirksligisten wird erwartungsgemäß angestrebt. Für unsere erste Frauenmannschaft geht es in heimischer Halle am Sonntagend um 19:30 Uhr im Pokal gegen den Ostsee-Spree-Ligisten VfV Spandau. Sollte man als Alternative für Sonntag definitiv im Hinterkopf behalten.

Bis dahin,
eure erste Männer

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebrich(12/3), Schneider(6), Avenet(5), Bobowski, Kunze, Lange, Weckwerth(alle 1), Landmesser, Lederer

SG R.P.B. vs CHC (32:23)

Erfolgreicher Auftakt im Jahresendspurt

spiel7Drei Wochen dauert die übliche Oktoberferien-Pause an, bedeutet drei Wochen keinen Spielbetrieb in den Berliner Ligen. Nach Ende dieser Pause begann für die erste Männer, mit dem Heimspiel gegen den Charlottenburger HC, der Endspurt in der Hinserie sowie im Kalenderjahr. Die Bilanz der Gäste zeigte nach den ersten sechs Spieltagen zwei Siege auf der Habenseite und vier Niederlagen auf. Somit sollte nach der Pause ein guter Start hingelegt werden.

Möchte man die erste Halbzeit herunterbrechen wäre es eine einfache Angelegenheit den schwachen Beginn auf die bereits angesprochene Pause abzuwälzen. Eine kritische Hinterfragung weißt hingegen etwas mehr auf. Die Bereitschaft fehlte dabei überwiegend. In der Defensive ließ man oft die entscheidenden Schritte heraus auf den Gegenspieler vermissen oder verschob zu zögerlich zur Seite um die Räume eng zu halten. Somit ergaben sich immer wieder Chancen für die Gäste aus kurzer Distanz am Ende zum Torabschluss zu kommen. Die Offensive ließ im ersten Durchlauf noch die Tiefe und Durchschlagskraft missen. Vieles blieb Stückwerk und das ausreichende seitliche Stoßen wurde zu inkonsequent genutzt. Letztlich verlief die erste Halbzeit durchgehend ausgeglichen. Über die Pausenführung von 13:11 konnten wir den Vorsprung bis dato nicht ausbauen.

Der zweite Abschnitt begann so wie man es sich absolut nicht vorgenommen hat. Einfache technische Fehler und Tempogegenstöße ermöglichten den Charlottenburgern einen 0:3-Lauf und resultierten in der ersten Führung der Gäste(13:14 nach 33 Minuten). Dieser Negativlauf sollte dabei jedoch eine Art Weckruf werden. In den direkt folgenden Minuten konnten wir einen eigenen Zwischenlauf starten(18:14 nach 39 Minuten) und somit endlich das eigene Potential voll abrufen. Die defensivere Deckung ließ die Gäste vermehrt abprallen und ermöglichte vermehrt Ballgewinne. Im Angriff fanden wir vermehrt über den Weg vom Kreis zum Torerfolg. Generell wirkte das eigene Spiel befreiter und unbeschwerter. Als Resultat dessen ergab sich letztlich mit 32:23 ein doch noch deutlicher Sieg.

Fazit: Die zweite Halbzeit zeigte auf, dass man in der Ersten doch noch viel vermissen ließ. Zwar trug gen Ende auch der körperliche Verschleiß bei den Gästen zum deutlichen Ergebnis bei, jedoch müssen wir weiter daran arbeiten eine konstantere Leistung über 60 Minuten abzuliefern.

Der Jahresendspurt hat es noch einmal in sich. In den verbleibenden vier Spielen  trifft man auf Mannschaften welche die Plätze 3-7 belegen. Zwei davon besitzen mit noch einem Spiel weniger ebenso viele Minuspunkte wie wir. Für Spannung sollte demnach wohl gesorgt sein. Der Beginn dessen findet nächsten Sonntag um 15:30 Uhr in der  Peter-Huchel-Str. 33 statt. Dort treffen wir auf die SG AC/Eintracht Berlin. Wer mag, kann gerne vorbei kommen.

Es sei noch allen Zuschauern vom Wochenende gedankt.

Bis dahin,
eure Erste Männer

Statistik: Dietz, Rauhut – Kunze(10/1), Schneider(6/1), Schulz(5), Biebrich(3/1), Avenet, Bobowski, Lederer(alle 2), Braatz, Lange(je 1), Weckwerth 


VfL Tegel II vs SG R.P.B. (22:29)

spiel6Der altbekannte Fehlerteufel

Der sechste Spieltag führte die erste Männermannschaft am vergangenen Sonnabend in den Norden Berlins nach Tegel. Die Zweitvertretung des dort ansässigen VfL lud in den erneuerten „Hatzedom“ ein. Durch die Renovierung jener Halle bestritten die Tegeler bis dato nur ihre Auswärtsspiele(drei an der Zahl) von denen zwei gewonnen werden konnten. Zum Heimauftakt fanden sich acht Feldspieler und zwei Torhüter an und wollten die renovierte Halle feierlich eröffnen.

Der Auftakt der Partie begann gleich schwungvoll von beiden Mannschaften. Mit viel Tempo suchte man den Weg nach vorne und schien wenig Zeit verlieren zu wollen. Dabei erwischten wir jedoch den besseren Start und konnten frühzeitig in Front gehen(0:3 nach etwas mehr als vier Minuten). Auch die nächsten Minuten verliefen zu unserem Gunsten. Vorne schloss man nach erfolgreichem Stoßen, trotz der schmalen Halle, vermehrt über die Außenpositionen treffsicher ab. In der Defensive profitierte man von technischen Fehlern der Gegner oder davon, dass diese vom 7m-Punkt scheiterten. Letzteres geschah im gesamten Spiel bei sieben Versuchen fünf Mal. Somit führte man nach gut 15 Minuten mit 3:8. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sollte diese Führung zwar zwischenzeitlich wieder schrumpfen(6:8 nach 20 Minuten), konnte aber zum Ende hin wieder, auf den Pausenstand von 9:13, erhöht werden. In dieser Phase sollten es vermehrt Tempogegenstöße sein welche zum Tor führten wohingegen der Positionsangriff vermehrt erfolglos blieb.

Die zweite Halbzeit verlief oftmals fast schon chaotisch. Beide Mannschaften übertrumpften sich mit technischen Fehlern und gaben häufig den Ball ohne Not her. Nutznießer dieser Phase waren frühzeitig die Tegeler. Nach nicht einmal fünf Minuten verringerten die Hausherren den Rückstand auf nur ein Tor(12:13). Die folgenden fünfzehn Minuten blieben weiter ausgeglichen. In der Defensive ließ man nun vermehrt das offensive Heraustreten auf den wurfgewaltigen Halblinken vermissen und kassierte eine Vielzahl der Gegentore über die Mitte. Eben jener Spieler sollte in den zweiten dreißig Minuten von 13 Toren der Heimmannschaft  allein sieben erzielen. Somit ergab sich nach 50 gespielten Minuten ein Zwischenstand von 18:20. Diese Führung konnte in den verbleibenden Minuten noch einmal ausgebaut werden. Bedingt war dies vor allem durch die Manndeckung der Hausherren zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 22:26. Durch drei abschließende Tore wurde das Spiel beim Stand von 22:29 beendet.

Fazit: Das Endergebnis lässt ein anderes Spiel vermuten als es tatsächlich der Fall war.  Zwar konnte man das gesamte Spiel durchweg führen, jedoch selten so souverän wie es der Endstand vermuten lässt. Die Vielzahl an technischen Fehlern muss man in den kommenden Spielen ablegen. Diesmal profitierte man auch davon, dass der Gegner ähnlich viele auf seiner Seite zu verbuchen hatte.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Zuschauern für die Unterstützung bedanken und weißen hiermit auf das nächste Spiel hin. Dieses lässt noch etwas auf sich warten, erst am Sonntag, den 11.11. geht es im heimischen Velodrom ab 16 Uhr wieder um Punkte in der Landesliga. Gegner wird an diesem Tag der Charlottenburger HC sein. Im Anschluss kommt es in der Verbandsliga Frauen im Übrigen zum derzeitigen Spitzenspiel. Unsere erste Frauenmannschaft trifft auf die Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 und möchte den Status als ungeschlagene Mannschaft verteidigen.

Bis dahin,
eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Braatz(8), Kunze(5), Buchweitz, Lederer(beide 4), Schneider(3/1), Lange, Weckwerth(beide 2), Schulz(1), Bobowski, Heiland

HC Pankow vs SG R.P.B. (28:34)

Pokalaufgabe glanzlos erfüllt

Nach sechs Wochen Ligabetrieb hieß es am vergangenen Sonntag nun für die erste Männermannschaft im Pokal anzutreten.  Das Los ließ uns nach Karow zum dort heimischen HC Pankow aufbrechen. Die Pankower selbst konnten letzte Saison den Aufstieg in die Stadtliga feiern. Somit ergab sich eine einfache Favoritenzuweisung und dies sollte auch auf dem Parkett sichtbar werden.

Sichtbar wurde vor der Erwärmung aber vor allem schon eins: der ganz große Wille war an diesem Abend auf unserer Seite nicht vorhanden. Dies sollte man jedoch nicht zwingend auf den Gegner zurückführen. Eben jene lasche Einstellung zog sich durch die erste Hälfte. Zwar konnte man sich frühzeitig ein kleines Polster erspielen (4:8 nach elf Minuten), ließ jedoch vor allem in der Abwehr die notwenige Bereitschaft vermissen. Die bisherige Stärke dieser Saison konnte nicht gezeigt werden. Lauf- und Kommunikationsbereitschaft fehlten überwiegend und hinterließen im Defensivverbund ungewohnt große Lücken wodurch es immer wieder auf den Halbpositionen zu Durchbrüchen der Pankower kam welche diese dann nutzen. Auch das gemeinsame Verteidigen funktionierte weniger. In klassischer Manier „nimm du ihn, ich habe ihn sicher“ wurden die gegnerischen Angreifer eher Richtung Tor geleitet als verteidigt. Dem gegenüber stand jedoch eine akzeptable Angriffsleistung. Durch einfaches und konsequentes Stoßen wurden immer wieder Lücken in die Pankower Abwehr gerissen und überwiegend genutzt. Hin und wieder versuchte man es jedoch zu kompliziert zu machen und verlor unnötig den Ball. Auch dies wurde vom Gegner genutzt um das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten (10:11 nach 20 Minuten). Die folgende Auszeit unsererseits schien etwas zu wirken wodurch der Vorsprung zur Halbzeit immerhin leicht auf 13:16 anwuchs.

Die ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte liefen dann erneut ausgeglichen(16:18), woraufhin wir eine Phase erwischten in welcher der eigentliche Klassenunterschied zu sehen war. Innerhalb von sechs Minuten konnten wir uns auf 17:24 absetzen und somit das Spiel wohl frühzeitig entscheiden. In den folgenden 18 Minuten wurde der Vorsprung ausschließlich verwaltet und dem Gegner kein Aufbäumen  mehr zugestanden. Am Ende lautete das Ergebnis 28:34.

Fazit: Wirklich überzeugend war diese Leistung nicht. Wie bereits erwähnt spiegelte sich die mangelnde Bereitschaft im Defensivverhalten wieder und ermöglichte dem Gegner eine Vielzahl an einfachen Toren. Möchte man das Positive an diesem Spiel herausheben, dann ist das wohl die Tatsache, dass man eine Runde weiter ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem treuen Kern an Fans für das Unterstützen und hoffen neben diesem auch manch anderen am kommenden Samstag, den 20.10. um 14 Uhr in der Hatzfeldallee 19-25 sehen zu dürfen. Dort geht es im Ligabetrieb weiter gegen die Zweitvertretung des VfL Tegel.

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz – Schulz(7), Biebrich(6/1), Kunze, Lederer(je 5), Braatz, Bobowski, Weckwerth(alle 3), Dietrich, Lange(je 1)


SG R.P.B. vs SG Hermsd.-Waidm.lust (21:29)

Desaströse zweite Halbzeit resultiert zur ersten Saisonniederlage

spiel5Der nunmehr fünfte Saisonspieltag sollte uns eine wohl eher seltene Aufgabe bereithalten. Es ging gegen den Aufsteiger, die SG Hermsdorf-Waidmannlust. Gemessen an den bisherigen Ergebnissen erwartete uns aber kein gewöhnlicher Aufsteiger, sondern ein ambitionierter. Mit einer durchweg jungen Mannschaft, welche vor wenigen Jahren den OOS-Titel in der A-Jugend gewann, hat man sich den Aufstieg als Ziel gesetzt. Gewarnt waren wir also, speziell das schnelle Umschaltspiel von der Abwehr in den Angriff funktioniert tadellos.

Die erste Hälfte gestaltete sich erneut ausgeglichen. Der Defensivverbund im Positionsangriff wusste wieder zu überzeugen. Die überwiegende Gefahr, vom Mittelmann ausgehend konnte dank der offensiven Deckung zunächst beschränkt werden. Die Einläufer-Spielzüge wurden durch gutes Übernehmen konsequent verteidigt und die gelegentlichen Kreisanspiele vereitelt. Dies resultierte alles in allem in nur elf Gegentoren in der ersten Halbzeit. Betrachtet man diese noch genauer, so waren schätzungsweise nur vier oder fünf davon aus dem eigentlichen Positionsangriff heraus. Hinzu kamen zwei verwandelte Strafwürfe und wie eingangs erwähnt: die Tempogegenstöße(ebenfalls vier oder fünf Tore). 

Dadurch kann man bereits die unsrige Schwäche dieses Spiels erahnen: der Angriff. In der ersten Hälfte war hier vor allem der Abschluss das größte Problem. Viel zu häufig scheiterte man an der gleichen Torwartbewegung. Gepaart mit träger Rückwärtsbewegung lud man die Gäste zu vielzähligen Tempogegenstößen ein. Einige davon wurden sogar noch im Ballvortrag durch die Hermsdorfer verdaddelt. Es ergab sich ein enger Spielverlauf bei dem sich keine der beiden Mannschaften auf mehr als drei Tore absetzen konnte. Mit einem gerechten Halbzeitstand von 11:11 suchten beide Mannschaften den Kabinentrakt auf.

Theoretisch war die Formel für die zweite Halbzeit sehr leicht: hinten weiter so arbeiten, vorne die Chancen besser nutzen und somit auch die Tempogegenstoßmöglichkeiten der Gäste minimieren. An dieser Stelle kommen wir wohl um ein der alten Kamellen nicht drum herum: Theorie und Praxis liegen eben doch oft auseinander. Zwar blieb das Spiel die ersten fünf Minuten nach der Pause noch ausgeglichen (14:14 nach 35 Minuten), danach brachen wir jedoch kollektiv zusammen. Die nächsten fast zwanzig Minuten gewannen die Gäste mit 4:14 und setzten sich auf 18:28 (54.Minute) ab.

Eine Phase in der wir vor allem in der Offensive kopflos agierten. Die immer offensiver werdende Abwehr des Gegners wurde nicht mit der notwendigen Laufbereitschaft, vor allem ohne Ball, angegangen. Eher im Gegenteil wir erstarten fast und wussten uns schlichtweg nicht zu helfen. Ballverluste sowie Verlegenheitswürfe waren die Folge. Hinzu kam, dass man nun auch in der Abwehr immer weniger agierte und den Gästen das Tore werfen leicht machte. Somit landete auch so mancher Wurf in unserem Tor welcher in der ersten Hälfte selbigen Weg nicht fand. In den Schlussminuten konnten wir noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und wurden letztlich beim Endstand von 21:29 erlöst. 

Fazit: Ein solch enormer Einbruch in der zweiten Hälfte führt nur selten zu Punkten. Somit verlieren wir am Ende mehr als verdient dieses Spiel.

Trotzdem möchten wir uns bei allen Zuschauern für das Erscheinen bedanken und hoffen den ein oder anderen trotz dieser Leistung bald auch wieder auf der Tribüne antreffen zu können.

Weiter geht es für uns diese Woche im Pokal. Genauer gesagt am kommenden Sonntag, den 14.10. um 17 Uhr in der Achillesstraße 31. Dort trifft man auf den Stadtligisten HC Pankow. Schaulustige sind wie immer gern gesehen.

Eure erste Männer.

Statistik:  Dietz, Rauhut – Biebrich(10/6), Avenet, Braatz, Heiland, Kunze(alle 2), Landmesser, Lange, Schulz(alle 1), Dietrich, Lederer, Weckwerth


BFC Preussen II vs SG R.P.B. (22:26)

spiel4Mühsam erkämpfte Punkte

Samstag, 15 Uhr. Für die Meisten bedeutet dies zuhause auf dem Sofa Platz zu nehmen und die Bundesliga-Konferenz zu gucken. Für die erste Männermannschaft hingegen hieß es Anpfiff in Lankwitz. Dort traf man auf die Zweitvertretung des BFC Preußen. Eine Mannschaft welche bis dato mit 2:4 Punkten dastand und die letzten beiden Partien jeweils mit einem Tor gewannen und verloren. Für uns hieß es den bisher guten Saisonstart fortzusetzen.

Frühzeitig merkte man, dass die Konzentration innerhalb der Mannschaft diesmal nicht absolut vorhanden sein sollte. Viele kleine Nachlässigkeiten führten vor allem in der Offensive immer wieder zu leichten Ballverlusten. Um dies in Zahlen umzuwandeln: gemäß der internen Statistik erlaubte man sich ganze zwölf technische Fehler in der ersten Halbzeit. Eine Anzahl die auch für zwei Halbzeiten ausreicht. Zu den technischen Fehlern gesellten sich weiterhin verfrühte Wurfentscheidungen, oftmals übermütig versuchte man sein Glück und scheiterte am gegnerischen Torhüter.

Dass man die Partie nicht herschenkte lag wieder einmal an der Abwehrarbeit. Die Gefahr der Hausherren beschränkte sich zunächst auf den Halblinken und den Mittelmann. Beide sorgten mit acht von elf Toren in der ersten Halbzeit für Tore auf der Habenseite der Hausherren. Somit ergab sich eine ausgeglichene erste Halbzeit bei der eine Mannschaft mit maximal zwei Toren in Führung lag. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 12:12.

Der Beginn der zweiten Hälfte blieb zunächst weiterhin ausgeglichen. Nach gut 39 Minuten führten wir erneut marginal mit 15:16. Was folgen sollte waren gute fünf Minuten des puren Chaos auf unserer Seite. Erneut einfache Fehler führten nun auch zu Tempogegenstößen und einfachen Toren des Gegners. Ein zwischenzeitlicher 5:1-Lauf brachte die preußischen Adler erstmals mit drei Toren in Front(20:17). Dieser Zwischenlauf und der, für diese Partie hohe Rückstand, schien jedoch alle Mann endgültig zu besinnen. Mit etwas mehr Anspannung schloss man nun die eigenen Angriffe vermehrt erfolgreich ab und ließ den Gegner vermehrt vergebens anlaufen. Somit sollten wir die darauffolgenden 16 Minuten mit 2:9 Toren gewinnen und somit die Partie für uns entscheiden. Dabei war das Tor zur Abschlusssirene zum 22:26 die größte Führung beider Mannschaften im Spiel.

Fazit: Zufrieden mit der eigenen Leistung war nach dem Spiel so richtig niemand. Dafür leistete man sich vorne zu viele leichte Fehler. Fehler, die man sich fortgehend nicht so leisten darf, wenn man weiterhin erfolgreich sein darf. Die Abwehrleistung in Verbindung mit erneut guten Torhütern sicherte uns wieder einmal die zwei Punkte.

Am kommenden Sonntag, den 07.10. treffen wir im heimischen Velodrom zur gewohnten Zeit um 16 Uhr auf die SG Hermsdorf-Waidmannslust. Einem Aufsteiger welcher bisher in der Liga für Furore sorgt und sich selbst den Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat. Uninteressant sollte dieses Spiel wohl nicht werden. Über jeden Zuschauer freuen wir uns natürlich herzlich.

An dieser Stelle sei sich noch bei unseren Fans(die Anzahl erlaubte es in der Tat den Plural zu verwenden) bedankt, die den weiten Weg nach Lankwitz auf sich genommen haben.

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebricht(6/2), Braatz, Buchweitz(je 5), Schulz(4), Schneider(3), Landmesser, Lederer, Rammrath(alle 1), Schlegel, Weckwerth

SG R.P.B. vs TuS Hellersdorf II (31:14)

spiel3Mit voller Kapelle zum vollen Erfolg

Am dritten Spieltag der Landesligasaison traf die erste Männermannschaft auf die Zweitvertretung des TuS Hellersdorf. Nachdem man gegen einen Aufsteiger und den amtierenden Meister die vermeintlichen Extrema an den ersten beiden Spieltagen bespielt hat, ging es nun gegen ein Team aus dem letztjährigen Mittelfeld. Mit 21:23 Punkten beendeten die Hellersdorfer die Saison auf Platz 7. Die bisherigen Spiele in der Saison musste man sich jedoch geschlagen geben.

Der Spielverlauf ist relativ schnell erzählt: Nach einer frühen komfortablen Führung, ließen wir den Gegner nicht wieder in die Partie zurückfinden und gewannen am Ende souverän mit 31:14. Trotzdem soll an dieser Stelle noch etwas mehr über den Verlauf gesprochen werden.

Zwar benötigte man gut zwei Angriffe um in die Partie zu finden, doch dann ging es relativ schnell. Nach gut sechseinhalb Minuten stand zunächst eine 5:1 Führung auf der Anzeigetafel. Der Angriff sollte im weiteren Ablauf der ersten Hälfte zwar immer wieder gute Chancen kreieren jedoch fehlte oft noch die Genauigkeit im Abschluss. Viele hochprozentige Chancen nutzte man nicht. Eine Tatsache an der man weiterhin arbeiten muss, die heute aber nicht entscheidend werden sollte. Grund hierfür war die wieder einmal ausgezeichnete Abwehrarbeit. So ermöglichten wir den Gästen kaum freie Würfe und erzielten zudem noch einige Ballgewinne. Auch unsere Torhüter erwischten wieder einen ausgezeichneten Tag und parierten zunächst eine Vielzahl an Würfen. In Zahlen ausgedrückt mussten wir in der ersten Hälfte fünf Gegentore hinnehmen, das entsprach einer inoffiziellen Torhüterquote von über 60%. Der Pausenpfiff ertönte bei einem Stand von 12:5.

Der Beginn der zweiten Hälfte verlief dann etwas schwieriger. Vor allem die Konzentration in der Defensive sank was die Hellersdorfer vor allem über die Linksaußen-Position zu nutzen wussten. Die ersten zehn Minuten waren absolut ausgeglichen und endeten mit 5:5 (17:10). Die restlichen zwanzig Minuten der Partie sollten wieder einseitig werden. Die folgenden personellen Wechsel und noch ungewohnten Formationen brachten weniger ein Bruch in unser Spiel als mehr frischen Wind. Mit einem Zwischenergebnis von 14:4 beendete Lenny mit dem 31:14 zur Schlusssirene die Partie.

Fazit: Dank einer erneut starken Abwehrleistung fährt man sicher zwei neue Punkte ein. Zusätzlich bot sich die Möglichkeit personell einiges unter Wettkampfbedingungen zu variieren. Möchte man das Haar in der Suppe suchen, so lag dieses in der Chancenauswertung in der ersten Hälfte und die Spielzeit zwischen der 31. und 41. Minute.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Zuschauern für die Unterstützung und gratulieren unserer ersten Frauenmannschaft zum dramatischen Punktgewinn. Für uns geht es am Samstag weiter in das beschauliche Lankwitz. In der Wedellstraße 57 wird um 15 Uhr das Spiel gegen die Zweitvertretung des BFC Preußen angepfiffen.

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebrich(7/5), Schulz(6), Schneider(5), Deike(3), Braatz, Heiland, Lange, Lederer(alle 2), Kunze, Weckwerth(je 1), Bobowski


SG OSF Berlin III vs SG R.P.B. (22:22)

spiel2Der Fluch der Geisbergstraße

Als die Mannschaft die Kabine der Louis-Zobel Sporthalle in der Geisbergstraße betrat, kam so manchem ein eher mulmiges Gefühl auf. Ein Gefühl der Niederlage, der Unterlegenheit. Jährlich führt es uns nach Schöneberg, jährlich fährt man mit leeren Händen wieder nach Hause. In den letzten drei Jahren traf die erste Männermannschaft  immer wieder auf die Zweitvertretung der SG OSF, dabei gelang ein Sieg aus sechs Begegnungen. Einige von uns, die noch in unserer zweiten Mannschaft gespielt haben, wussten auch, dass es im Duell OSF III – Rotation II  oftmals wenig zu holen gab. Die Heimmannschaft geht als amtierender Staffelsieger der Landesliga in die Saison und war zuhause komplett ungeschlagen. In zwei Partien teilte man sich die Punkte mit dem Gegner.
Jedem war also bewusst was für eine Aufgabe auf uns zukam. Im allgemeinen Sportjargon hätte man dieses Spiel wohl auch als Standortbestimmung definieren können. Liefert man in Schöneberg ein gutes Spiel ab, sollte man tendenziell selbstbewusst an die kommenden Aufgaben rangehen.

Der Beginn verlief überraschend erfolgreich. Nach gut fünf Minuten führte man mit 1:3. Wahrlich nicht aussagekräftig im Handball. Nichtsdestotrotz zeigten die ersten Minuten bereits wie sich das restliche Spiel aus unserer Sicht  entwickeln sollte. Mit einem gut aufgelegten Defensivverbund stellte man die Hausherren sichtlich vor Probleme. Vom Gegner erzwungene Zweikämpfe wurden überwiegend gewonnen und falls dies mal nicht der Fall war stand der nächste Mann parat. Als letzte Instanz gab es dann noch unseren Uli, welcher mit einer sehr guten Partie immer wieder die schwierigen Würfe der Schöneberger entschärfte und somit die gelungene Abwehrarbeit belohnte. Auf der offensiven Seite waren wir vor allem durch ein gelungenes Tempospiel erfolgreich. Weniger über die erste, mehr über die zweite Welle ergaben sich Lücken in der gegnerischen Abwehr welche durch konsequentes Stoßen genutzt wurden. Die Führung hielt jedoch nicht lang an. In der achten Minute glichen die Schöneberger erstmals aus(4:4 nach 8 Minuten). Es entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Partie für die restliche Spielzeit. Bis zur 20. Minuten blieb es uns vorbehalten immer wieder die Führung zu erzielen bevor die Schöneberger den Spielstand erneut egalisierten(7:7 nach 20 Minuten). Für die restlichen zehn Minuten übernahmen die Hausherren die Führung und erarbeiteten sich das 11:10 Halbzeitergebnis.

Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der Ersten. Keine Mannschaft konnte sich zunächst merklich vom Gegner absetzen. Die umkämpfte Partie war geprägt von zwei starken Abwehrreihen die es dem Kontrahenten im Positionsangriff enorm schwer machten. Um jeden Zentimeter wurde gekämpft und freie Würfe gab es nur selten. Springen wir also bis in die 47. Minute. Nachdem wir in Überzahl erfolgreich den Angriff abschließen konnten, führte ein Team erstmals mit drei Toren(17:20).  Der Verlauf des Spiels lies es nicht anders zu als das auch diese Führung nicht endgültig war. Gute sechs Minuten später verkürzten die Schöneberger auf 20:21. In Folge dezimierten sich die Hausherren selbst und somit bot sich uns eine gute Möglichkeit das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Ein einfacher technischer Fehler im Angriff resultierte in einem Tempogegenstoß und dem Ausgleich. Weitere Treffer fielen in dieser Überzahl nicht. Die letzten zwei Minuten sollten noch einmal alles bieten was ein spannendes Handballspiel so benötigt. Kurz vorher gelang uns noch einmal der Führungstreffer zum 21:22. Daraufhin erkämpfte man sich den Ball in der Abwehr uns schaltete schnell in die Offensive um. Jedoch etwas zu schnell und einem Schrittfehler. Infolgedessen erhielten wir zusätzlich noch eine Zeitstrafe wegen der Nicht-Herausgabe des Spielgeräts. Den ersten Angriff der Unterzahl konnte man erneut vereiteln und blieb unbeschadet. Mit etwas mehr als einer verbliebenden Minute Spielzeit konnten wir somit das Spiel selbst entscheiden. Ein geblockter Wurf nach einem Freiwurf und das daraufhin überschrittene Limit an Pässen beim passiven Spiel brachten die Schöneberger noch einmal mit gut zwanzig Sekunden Spielzeit in Ballbesitz. Ein souveräner Angriff über den treffsicheren Rechtsaußen beendete die Partie. Mit 22:22 trennten sich beide Mannschaft mit einem Unentschieden.

Fazit: Der Kampfeswillen hat erneut gestimmt und brachte eine enorm starke Abwehrleistung mit sich. Nur 22 kassierte Gegentreffer sind bei dem amtierenden Staffelsieger eine herausragende Leistung. Auf der anderen Seite fehlte im Angriff speziell am Ende des Spiels noch die letzte Überzeugung und Durchschlagskraft. Auch die beste Abwehrleistung kann es wohl nicht kompensieren wenn man in den letzten zehn Spielminuten nur ein einziges Tor wirft. Erst recht nicht – auch wenn es sich jetzt wiederholt – beim amtierenden Staffelsieger. Trotzdem ist der „Fluch“ der Geisbergstraße wohl etwas gebrochen oder hat er nach der guten Ausgangslage in der zweiten Hälfte am Ende doch wieder zugeschlagen? Die Auslegung ob es sich um einen gewonnenen oder verlorenen Punkt handelt, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Am kommenden Sonntag den 23.09. findet erstmals ein großer Rotation-Heimspieltag statt. Von 10 – ca. 20 Uhr kann man den Tag in der Halle verbringen. Für uns geht es um 16 Uhr gegen die Zweitvertretung von TuS Hellersdorf um weitere zwei Punkte. Danach, um 18 Uhr, spielt unsere erste Frauenmannschaft in ihrem ersten Heimspiel diese Saison gegen SV BVB 49. Nach dem ersten Erfolg im Auswärtsspiel bei Preußen II möchte man den Trend fortsetzen und der positiven Bilanz gegen den letztjährigen Vizemeister(3:1 Punkte) gerecht werden. Sicherlich finden sich auch einige aus unseren Reihen zu dem Spiel auf der Tribüne wieder. Dableiben lohnt sich also definitiv.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei der tollen Unterstützung von der Tribüne aus bedanken. Vielen Dank, dass ihr trotz Verkehrschaos durch den Marathon, den Weg auf euch genommen habt!

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebrich(6/1), Schneider(6), Buchweitz(4), Lederer, Weckwerth (je 2), Avenet, Schulz(je 1), Braatz, Landmesser


SG R.P.B. vs HF BW Spd. 2000 (31:27)

spiel1„Neu ist immer besser“

Dieses Leitmotiv prägte einen Charakter einer äußerst erfolgreichen Amerikanischen Sitcom. Abstrahiert soll die erste Männer auch so die neue Saison angehen. Neue Liga, neue Trainer, neue Formationen, neue Spielphilosophie, (teilweise) neue Mannschaft. Daraus soll sich nun ein neues Resultat im Vergleich zur Vorsaison ergeben. Der eigene Anspruch ist sicherlich nicht nur der Klassenerhalt, ein neues Konstrukt benötigt bekanntlich Zeit und somit halten wir uns mit öffentlichen Kampfansagen vorerst zurück.

Der Spielplan hatte für uns doch glatt ein Heimspiel vorgesehen und das auch noch gegen einen Aufsteiger. Auf dem Papier also eine vermeintlich dankbare Aufgabe. Die frühe Warnung des Trainers man würde auf eine physische und  unangenehme Mannschaft treffen, ließ jedoch keinerlei Überheblichkeit aufkommen. Die Freude und Anspannung auf die Saison überwog. Ohne es zu sehr vorweg zu nehmen: der Gegner, die HF BW Spandau 2000, bestätigte die Meinung des Trainers und nicht die des Papiers.

Bevor unser neuer Musikwart zur Erwärmung eine Hitliste aus vierzig Jahren Musikgeschichte abliefern konnte, hieß es zunächst Spalier stehen. Unsere erste D-Jugend hatte sich beeindruckend gegen den Pokalgegner durchgesetzt und sich somit jegliche Anerkennung sowie Glückwünsche mehr als verdient. Wir wünschen euch an dieser Stelle noch einmal ganz viel Erfolg für die neue Saison. Bleibt gesund und behaltet den Spaß am Spiel!

Beginnen wir nun mit dem Spielgeschehen. Ein guter Start in eine Partie ist bekanntlich keine Stärke einer Rotationsmannschaft. So wurden auch wir diesem Motto treu und lagen gleich mal mit 1:3 (3. Minute) zurück. Vor allem der Nachläufer-Spielzug von Rechts Außen stellte sich als eine schier unlösbare Ausgabe dar. Somit kamen die Gäste regelmäßig, ohne Gegenwehr vom 7m Punkt  aus, zum erfolgreichen Abschluss.  Auf der Gegenseite sollte unser schnelles Umschaltspiel immer wieder Räume öffnen. Ob nach Balleroberung in der Abwehr oder nach einem Gegentor, dauerhaft wurde die unsortierte und behäbige Rückwärtsbewegung der Spandauer genutzt. Ein erstmaliger Zwischenlauf resultierte nach neun Spielminuten in einer drei Tore-Führung (6:3). 

Wer nun dachte wir würden die Partie in den Griff bekommen, war weit gefehlt. Es entwickelte sich mehr und mehr zu einer äußerst physikalischen Partie in welcher auf beiden Seiten hin und wieder auch mal die feine englische Art bei Seite gelegt wurde. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir uns diesem Kampf stellten und uns nicht, wie in der Vergangenheit oft gesehen, diesem ergaben. In der Abwehr wurden die Zweikämpfe angenommen, dem Nebenmann ausgeholfen und für einander gearbeitet. Auch wenn sich dies, durch erstaunliche Tore durch den rechtshändigen Rechtsaußen aus einem quasi Nullwinkel oder einzelnen Blackouts, zunächst nicht auf der Anzeigetafel widerspiegelte.

Die Mannen in Blau-Weiß kamen wieder zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich auch wieder die Führung (10:11 nach 21 Minuten). Ein erneuter kurzer Zwischenlauf zum 13:11 (25. Minute). Die Tendenz setzte sich jedoch wiedermal  noch fort, sodass es zur Halbzeit 14:13 stand.

Die zweite Hälfte verlief optisch wie gehabt. Viel Kampf auf beiden Seiten und wenig Dominanz einer Mannschaft. Schaut man sich jedoch den Bogen genauer an, zeigt sich ein anderes Bild. Eine zwischenzeitliche Torflaute von sieben Minuten nutzten unsere Gäste um erneut die Führung zu übernehmen (16:17 nach 38 Minuten). Die folgenden acht Minuten ergab sich das komplementäre Bild: ein 5:1-Lauf verhalf uns zu einem erneuten kleinen Polster (21:18 nach 46 Minuten). Grundsätzlich kann man diese Läufe nicht mit taktischen Maßnahmen oder ähnlichem erläutern. Der endgültige Knackpunkt des Spiels war ironischerweise eine eigene Zeitstrafe welche uns kurz vor Ende der 53. Spielminute auferlegt wurde. Denn genau zwei Minuten später bauten wir unsere Führung von 25:23 auf 28:23 aus. Die folgende Auszeit der Spandauer bestätigte das eigene Gefühl das Spiel nun endgültig „im Sack“ zu haben. Diesmal konnten wir die Führung auch über die Zeit bringen und das Spiel mit 31:27 für uns entscheiden.

Fazit: Dieses Spiel wurde durch den eigenen Kampfeswillen entschieden. Spielerisch konnten wir zwar noch nicht überzeugen, dafür entdeckte man wieder fast schon verloren geglaubte Tugenden wieder.

Das nächste Spiel findet diesen Sonnabend, den 15.09. um 18 Uhr in  der Geisbergstraße 3-4 10777 Berlin statt. Dort trifft man auf den amtierenden Staffelsieger: der Drittvertretung der SG OSF. Einer eingespielten Mannschaft welche (gefühlt) seit Ewigkeiten so zusammenspielt. Es wird sich also zeigen, ob der obige Leitfaden auch für diese Partie gilt. Alle Schaulustigen sind wie immer gerne gesehen.

Bis dahin,
eure Erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Schneider (8), Biebrich (8/6), Avenet, Braatz, Lederer, Schulz, Weckwerth (alle 3), Bobowksi, Deike, Dietrich



Robert Langforth

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