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Trainingsort und Trainingszeiten

StandortDi und Do 19.30-22.00 Uhr (Max-Schmeling-Halle, Halle-A)

M-S-Halle: Tram M10 Haltestelle F.-L.-Jahn-Sportpark zu Fuß ca. 8 Min oder U2 U-Bahnhof Eberswalder Str., zu Fuß ca. 12 Min oder Ringbahn S-Bahnhof Schönhauser Allee, zu Fuß ca. 15 Min

Männer 1. Mannschaft

1. Männer

Das Team spielt in der Landessliga.

Unser Aufgebot:

Tobias Tennigkeit, Tobias Klein, Robert Langforth, Rene Österreich, Pete Biebrich, Markus Dietz, Jonas Buskowski, Jan-Hendrik Franetzki, Felix Landmesser, Fabian Schneider, Fabian Elting, Christian Braatz, Björn Lederer


Trainer:Robert Langforth
Co-trainer: Andreas Höke

Tabelle und Ergebnisse
Unsere Gegner












SG R.P.B. vs SG Hermsd.-Waidm.lust (21:29)

Desaströse zweite Halbzeit resultiert zur ersten Saisonniederlage

spiel5Der nunmehr fünfte Saisonspieltag sollte uns eine wohl eher seltene Aufgabe bereithalten. Es ging gegen den Aufsteiger, die SG Hermsdorf-Waidmannlust. Gemessen an den bisherigen Ergebnissen erwartete uns aber kein gewöhnlicher Aufsteiger, sondern ein ambitionierter. Mit einer durchweg jungen Mannschaft, welche vor wenigen Jahren den OOS-Titel in der A-Jugend gewann, hat man sich den Aufstieg als Ziel gesetzt. Gewarnt waren wir also, speziell das schnelle Umschaltspiel von der Abwehr in den Angriff funktioniert tadellos.

Die erste Hälfte gestaltete sich erneut ausgeglichen. Der Defensivverbund im Positionsangriff wusste wieder zu überzeugen. Die überwiegende Gefahr, vom Mittelmann ausgehend konnte dank der offensiven Deckung zunächst beschränkt werden. Die Einläufer-Spielzüge wurden durch gutes Übernehmen konsequent verteidigt und die gelegentlichen Kreisanspiele vereitelt. Dies resultierte alles in allem in nur elf Gegentoren in der ersten Halbzeit. Betrachtet man diese noch genauer, so waren schätzungsweise nur vier oder fünf davon aus dem eigentlichen Positionsangriff heraus. Hinzu kamen zwei verwandelte Strafwürfe und wie eingangs erwähnt: die Tempogegenstöße(ebenfalls vier oder fünf Tore). 

Dadurch kann man bereits die unsrige Schwäche dieses Spiels erahnen: der Angriff. In der ersten Hälfte war hier vor allem der Abschluss das größte Problem. Viel zu häufig scheiterte man an der gleichen Torwartbewegung. Gepaart mit träger Rückwärtsbewegung lud man die Gäste zu vielzähligen Tempogegenstößen ein. Einige davon wurden sogar noch im Ballvortrag durch die Hermsdorfer verdaddelt. Es ergab sich ein enger Spielverlauf bei dem sich keine der beiden Mannschaften auf mehr als drei Tore absetzen konnte. Mit einem gerechten Halbzeitstand von 11:11 suchten beide Mannschaften den Kabinentrakt auf.

Theoretisch war die Formel für die zweite Halbzeit sehr leicht: hinten weiter so arbeiten, vorne die Chancen besser nutzen und somit auch die Tempogegenstoßmöglichkeiten der Gäste minimieren. An dieser Stelle kommen wir wohl um ein der alten Kamellen nicht drum herum: Theorie und Praxis liegen eben doch oft auseinander. Zwar blieb das Spiel die ersten fünf Minuten nach der Pause noch ausgeglichen (14:14 nach 35 Minuten), danach brachen wir jedoch kollektiv zusammen. Die nächsten fast zwanzig Minuten gewannen die Gäste mit 4:14 und setzten sich auf 18:28 (54.Minute) ab.

Eine Phase in der wir vor allem in der Offensive kopflos agierten. Die immer offensiver werdende Abwehr des Gegners wurde nicht mit der notwendigen Laufbereitschaft, vor allem ohne Ball, angegangen. Eher im Gegenteil wir erstarten fast und wussten uns schlichtweg nicht zu helfen. Ballverluste sowie Verlegenheitswürfe waren die Folge. Hinzu kam, dass man nun auch in der Abwehr immer weniger agierte und den Gästen das Tore werfen leicht machte. Somit landete auch so mancher Wurf in unserem Tor welcher in der ersten Hälfte selbigen Weg nicht fand. In den Schlussminuten konnten wir noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und wurden letztlich beim Endstand von 21:29 erlöst. 

Fazit: Ein solch enormer Einbruch in der zweiten Hälfte führt nur selten zu Punkten. Somit verlieren wir am Ende mehr als verdient dieses Spiel.

Trotzdem möchten wir uns bei allen Zuschauern für das Erscheinen bedanken und hoffen den ein oder anderen trotz dieser Leistung bald auch wieder auf der Tribüne antreffen zu können.

Weiter geht es für uns diese Woche im Pokal. Genauer gesagt am kommenden Sonntag, den 14.10. um 17 Uhr in der Achillesstraße 31. Dort trifft man auf den Stadtligisten HC Pankow. Schaulustige sind wie immer gern gesehen.

Eure erste Männer.

Statistik:  Dietz, Rauhut – Biebrich(10/6), Avenet, Braatz, Heiland, Kunze(alle 2), Landmesser, Lange, Schulz(alle 1), Dietrich, Lederer, Weckwerth


BFC Preussen II vs SG R.P.B. (22:26)

spiel4Mühsam erkämpfte Punkte

Samstag, 15 Uhr. Für die Meisten bedeutet dies zuhause auf dem Sofa Platz zu nehmen und die Bundesliga-Konferenz zu gucken. Für die erste Männermannschaft hingegen hieß es Anpfiff in Lankwitz. Dort traf man auf die Zweitvertretung des BFC Preußen. Eine Mannschaft welche bis dato mit 2:4 Punkten dastand und die letzten beiden Partien jeweils mit einem Tor gewannen und verloren. Für uns hieß es den bisher guten Saisonstart fortzusetzen.

Frühzeitig merkte man, dass die Konzentration innerhalb der Mannschaft diesmal nicht absolut vorhanden sein sollte. Viele kleine Nachlässigkeiten führten vor allem in der Offensive immer wieder zu leichten Ballverlusten. Um dies in Zahlen umzuwandeln: gemäß der internen Statistik erlaubte man sich ganze zwölf technische Fehler in der ersten Halbzeit. Eine Anzahl die auch für zwei Halbzeiten ausreicht. Zu den technischen Fehlern gesellten sich weiterhin verfrühte Wurfentscheidungen, oftmals übermütig versuchte man sein Glück und scheiterte am gegnerischen Torhüter.

Dass man die Partie nicht herschenkte lag wieder einmal an der Abwehrarbeit. Die Gefahr der Hausherren beschränkte sich zunächst auf den Halblinken und den Mittelmann. Beide sorgten mit acht von elf Toren in der ersten Halbzeit für Tore auf der Habenseite der Hausherren. Somit ergab sich eine ausgeglichene erste Halbzeit bei der eine Mannschaft mit maximal zwei Toren in Führung lag. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 12:12.

Der Beginn der zweiten Hälfte blieb zunächst weiterhin ausgeglichen. Nach gut 39 Minuten führten wir erneut marginal mit 15:16. Was folgen sollte waren gute fünf Minuten des puren Chaos auf unserer Seite. Erneut einfache Fehler führten nun auch zu Tempogegenstößen und einfachen Toren des Gegners. Ein zwischenzeitlicher 5:1-Lauf brachte die preußischen Adler erstmals mit drei Toren in Front(20:17). Dieser Zwischenlauf und der, für diese Partie hohe Rückstand, schien jedoch alle Mann endgültig zu besinnen. Mit etwas mehr Anspannung schloss man nun die eigenen Angriffe vermehrt erfolgreich ab und ließ den Gegner vermehrt vergebens anlaufen. Somit sollten wir die darauffolgenden 16 Minuten mit 2:9 Toren gewinnen und somit die Partie für uns entscheiden. Dabei war das Tor zur Abschlusssirene zum 22:26 die größte Führung beider Mannschaften im Spiel.

Fazit: Zufrieden mit der eigenen Leistung war nach dem Spiel so richtig niemand. Dafür leistete man sich vorne zu viele leichte Fehler. Fehler, die man sich fortgehend nicht so leisten darf, wenn man weiterhin erfolgreich sein darf. Die Abwehrleistung in Verbindung mit erneut guten Torhütern sicherte uns wieder einmal die zwei Punkte.

Am kommenden Sonntag, den 07.10. treffen wir im heimischen Velodrom zur gewohnten Zeit um 16 Uhr auf die SG Hermsdorf-Waidmannslust. Einem Aufsteiger welcher bisher in der Liga für Furore sorgt und sich selbst den Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat. Uninteressant sollte dieses Spiel wohl nicht werden. Über jeden Zuschauer freuen wir uns natürlich herzlich.

An dieser Stelle sei sich noch bei unseren Fans(die Anzahl erlaubte es in der Tat den Plural zu verwenden) bedankt, die den weiten Weg nach Lankwitz auf sich genommen haben.

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebricht(6/2), Braatz, Buchweitz(je 5), Schulz(4), Schneider(3), Landmesser, Lederer, Rammrath(alle 1), Schlegel, Weckwerth

SG R.P.B. vs TuS Hellersdorf II (31:14)

spiel3Mit voller Kapelle zum vollen Erfolg

Am dritten Spieltag der Landesligasaison traf die erste Männermannschaft auf die Zweitvertretung des TuS Hellersdorf. Nachdem man gegen einen Aufsteiger und den amtierenden Meister die vermeintlichen Extrema an den ersten beiden Spieltagen bespielt hat, ging es nun gegen ein Team aus dem letztjährigen Mittelfeld. Mit 21:23 Punkten beendeten die Hellersdorfer die Saison auf Platz 7. Die bisherigen Spiele in der Saison musste man sich jedoch geschlagen geben.

Der Spielverlauf ist relativ schnell erzählt: Nach einer frühen komfortablen Führung, ließen wir den Gegner nicht wieder in die Partie zurückfinden und gewannen am Ende souverän mit 31:14. Trotzdem soll an dieser Stelle noch etwas mehr über den Verlauf gesprochen werden.

Zwar benötigte man gut zwei Angriffe um in die Partie zu finden, doch dann ging es relativ schnell. Nach gut sechseinhalb Minuten stand zunächst eine 5:1 Führung auf der Anzeigetafel. Der Angriff sollte im weiteren Ablauf der ersten Hälfte zwar immer wieder gute Chancen kreieren jedoch fehlte oft noch die Genauigkeit im Abschluss. Viele hochprozentige Chancen nutzte man nicht. Eine Tatsache an der man weiterhin arbeiten muss, die heute aber nicht entscheidend werden sollte. Grund hierfür war die wieder einmal ausgezeichnete Abwehrarbeit. So ermöglichten wir den Gästen kaum freie Würfe und erzielten zudem noch einige Ballgewinne. Auch unsere Torhüter erwischten wieder einen ausgezeichneten Tag und parierten zunächst eine Vielzahl an Würfen. In Zahlen ausgedrückt mussten wir in der ersten Hälfte fünf Gegentore hinnehmen, das entsprach einer inoffiziellen Torhüterquote von über 60%. Der Pausenpfiff ertönte bei einem Stand von 12:5.

Der Beginn der zweiten Hälfte verlief dann etwas schwieriger. Vor allem die Konzentration in der Defensive sank was die Hellersdorfer vor allem über die Linksaußen-Position zu nutzen wussten. Die ersten zehn Minuten waren absolut ausgeglichen und endeten mit 5:5 (17:10). Die restlichen zwanzig Minuten der Partie sollten wieder einseitig werden. Die folgenden personellen Wechsel und noch ungewohnten Formationen brachten weniger ein Bruch in unser Spiel als mehr frischen Wind. Mit einem Zwischenergebnis von 14:4 beendete Lenny mit dem 31:14 zur Schlusssirene die Partie.

Fazit: Dank einer erneut starken Abwehrleistung fährt man sicher zwei neue Punkte ein. Zusätzlich bot sich die Möglichkeit personell einiges unter Wettkampfbedingungen zu variieren. Möchte man das Haar in der Suppe suchen, so lag dieses in der Chancenauswertung in der ersten Hälfte und die Spielzeit zwischen der 31. und 41. Minute.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Zuschauern für die Unterstützung und gratulieren unserer ersten Frauenmannschaft zum dramatischen Punktgewinn. Für uns geht es am Samstag weiter in das beschauliche Lankwitz. In der Wedellstraße 57 wird um 15 Uhr das Spiel gegen die Zweitvertretung des BFC Preußen angepfiffen.

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebrich(7/5), Schulz(6), Schneider(5), Deike(3), Braatz, Heiland, Lange, Lederer(alle 2), Kunze, Weckwerth(je 1), Bobowski


SG OSF Berlin III vs SG R.P.B. (22:22)

spiel2Der Fluch der Geisbergstraße

Als die Mannschaft die Kabine der Louis-Zobel Sporthalle in der Geisbergstraße betrat, kam so manchem ein eher mulmiges Gefühl auf. Ein Gefühl der Niederlage, der Unterlegenheit. Jährlich führt es uns nach Schöneberg, jährlich fährt man mit leeren Händen wieder nach Hause. In den letzten drei Jahren traf die erste Männermannschaft  immer wieder auf die Zweitvertretung der SG OSF, dabei gelang ein Sieg aus sechs Begegnungen. Einige von uns, die noch in unserer zweiten Mannschaft gespielt haben, wussten auch, dass es im Duell OSF III – Rotation II  oftmals wenig zu holen gab. Die Heimmannschaft geht als amtierender Staffelsieger der Landesliga in die Saison und war zuhause komplett ungeschlagen. In zwei Partien teilte man sich die Punkte mit dem Gegner.
Jedem war also bewusst was für eine Aufgabe auf uns zukam. Im allgemeinen Sportjargon hätte man dieses Spiel wohl auch als Standortbestimmung definieren können. Liefert man in Schöneberg ein gutes Spiel ab, sollte man tendenziell selbstbewusst an die kommenden Aufgaben rangehen.

Der Beginn verlief überraschend erfolgreich. Nach gut fünf Minuten führte man mit 1:3. Wahrlich nicht aussagekräftig im Handball. Nichtsdestotrotz zeigten die ersten Minuten bereits wie sich das restliche Spiel aus unserer Sicht  entwickeln sollte. Mit einem gut aufgelegten Defensivverbund stellte man die Hausherren sichtlich vor Probleme. Vom Gegner erzwungene Zweikämpfe wurden überwiegend gewonnen und falls dies mal nicht der Fall war stand der nächste Mann parat. Als letzte Instanz gab es dann noch unseren Uli, welcher mit einer sehr guten Partie immer wieder die schwierigen Würfe der Schöneberger entschärfte und somit die gelungene Abwehrarbeit belohnte. Auf der offensiven Seite waren wir vor allem durch ein gelungenes Tempospiel erfolgreich. Weniger über die erste, mehr über die zweite Welle ergaben sich Lücken in der gegnerischen Abwehr welche durch konsequentes Stoßen genutzt wurden. Die Führung hielt jedoch nicht lang an. In der achten Minute glichen die Schöneberger erstmals aus(4:4 nach 8 Minuten). Es entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Partie für die restliche Spielzeit. Bis zur 20. Minuten blieb es uns vorbehalten immer wieder die Führung zu erzielen bevor die Schöneberger den Spielstand erneut egalisierten(7:7 nach 20 Minuten). Für die restlichen zehn Minuten übernahmen die Hausherren die Führung und erarbeiteten sich das 11:10 Halbzeitergebnis.

Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der Ersten. Keine Mannschaft konnte sich zunächst merklich vom Gegner absetzen. Die umkämpfte Partie war geprägt von zwei starken Abwehrreihen die es dem Kontrahenten im Positionsangriff enorm schwer machten. Um jeden Zentimeter wurde gekämpft und freie Würfe gab es nur selten. Springen wir also bis in die 47. Minute. Nachdem wir in Überzahl erfolgreich den Angriff abschließen konnten, führte ein Team erstmals mit drei Toren(17:20).  Der Verlauf des Spiels lies es nicht anders zu als das auch diese Führung nicht endgültig war. Gute sechs Minuten später verkürzten die Schöneberger auf 20:21. In Folge dezimierten sich die Hausherren selbst und somit bot sich uns eine gute Möglichkeit das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Ein einfacher technischer Fehler im Angriff resultierte in einem Tempogegenstoß und dem Ausgleich. Weitere Treffer fielen in dieser Überzahl nicht. Die letzten zwei Minuten sollten noch einmal alles bieten was ein spannendes Handballspiel so benötigt. Kurz vorher gelang uns noch einmal der Führungstreffer zum 21:22. Daraufhin erkämpfte man sich den Ball in der Abwehr uns schaltete schnell in die Offensive um. Jedoch etwas zu schnell und einem Schrittfehler. Infolgedessen erhielten wir zusätzlich noch eine Zeitstrafe wegen der Nicht-Herausgabe des Spielgeräts. Den ersten Angriff der Unterzahl konnte man erneut vereiteln und blieb unbeschadet. Mit etwas mehr als einer verbliebenden Minute Spielzeit konnten wir somit das Spiel selbst entscheiden. Ein geblockter Wurf nach einem Freiwurf und das daraufhin überschrittene Limit an Pässen beim passiven Spiel brachten die Schöneberger noch einmal mit gut zwanzig Sekunden Spielzeit in Ballbesitz. Ein souveräner Angriff über den treffsicheren Rechtsaußen beendete die Partie. Mit 22:22 trennten sich beide Mannschaft mit einem Unentschieden.

Fazit: Der Kampfeswillen hat erneut gestimmt und brachte eine enorm starke Abwehrleistung mit sich. Nur 22 kassierte Gegentreffer sind bei dem amtierenden Staffelsieger eine herausragende Leistung. Auf der anderen Seite fehlte im Angriff speziell am Ende des Spiels noch die letzte Überzeugung und Durchschlagskraft. Auch die beste Abwehrleistung kann es wohl nicht kompensieren wenn man in den letzten zehn Spielminuten nur ein einziges Tor wirft. Erst recht nicht – auch wenn es sich jetzt wiederholt – beim amtierenden Staffelsieger. Trotzdem ist der „Fluch“ der Geisbergstraße wohl etwas gebrochen oder hat er nach der guten Ausgangslage in der zweiten Hälfte am Ende doch wieder zugeschlagen? Die Auslegung ob es sich um einen gewonnenen oder verlorenen Punkt handelt, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Am kommenden Sonntag den 23.09. findet erstmals ein großer Rotation-Heimspieltag statt. Von 10 – ca. 20 Uhr kann man den Tag in der Halle verbringen. Für uns geht es um 16 Uhr gegen die Zweitvertretung von TuS Hellersdorf um weitere zwei Punkte. Danach, um 18 Uhr, spielt unsere erste Frauenmannschaft in ihrem ersten Heimspiel diese Saison gegen SV BVB 49. Nach dem ersten Erfolg im Auswärtsspiel bei Preußen II möchte man den Trend fortsetzen und der positiven Bilanz gegen den letztjährigen Vizemeister(3:1 Punkte) gerecht werden. Sicherlich finden sich auch einige aus unseren Reihen zu dem Spiel auf der Tribüne wieder. Dableiben lohnt sich also definitiv.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei der tollen Unterstützung von der Tribüne aus bedanken. Vielen Dank, dass ihr trotz Verkehrschaos durch den Marathon, den Weg auf euch genommen habt!

Eure erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Biebrich(6/1), Schneider(6), Buchweitz(4), Lederer, Weckwerth (je 2), Avenet, Schulz(je 1), Braatz, Landmesser


SG R.P.B. vs HF BW Spd. 2000 (31:27)

spiel1„Neu ist immer besser“

Dieses Leitmotiv prägte einen Charakter einer äußerst erfolgreichen Amerikanischen Sitcom. Abstrahiert soll die erste Männer auch so die neue Saison angehen. Neue Liga, neue Trainer, neue Formationen, neue Spielphilosophie, (teilweise) neue Mannschaft. Daraus soll sich nun ein neues Resultat im Vergleich zur Vorsaison ergeben. Der eigene Anspruch ist sicherlich nicht nur der Klassenerhalt, ein neues Konstrukt benötigt bekanntlich Zeit und somit halten wir uns mit öffentlichen Kampfansagen vorerst zurück.

Der Spielplan hatte für uns doch glatt ein Heimspiel vorgesehen und das auch noch gegen einen Aufsteiger. Auf dem Papier also eine vermeintlich dankbare Aufgabe. Die frühe Warnung des Trainers man würde auf eine physische und  unangenehme Mannschaft treffen, ließ jedoch keinerlei Überheblichkeit aufkommen. Die Freude und Anspannung auf die Saison überwog. Ohne es zu sehr vorweg zu nehmen: der Gegner, die HF BW Spandau 2000, bestätigte die Meinung des Trainers und nicht die des Papiers.

Bevor unser neuer Musikwart zur Erwärmung eine Hitliste aus vierzig Jahren Musikgeschichte abliefern konnte, hieß es zunächst Spalier stehen. Unsere erste D-Jugend hatte sich beeindruckend gegen den Pokalgegner durchgesetzt und sich somit jegliche Anerkennung sowie Glückwünsche mehr als verdient. Wir wünschen euch an dieser Stelle noch einmal ganz viel Erfolg für die neue Saison. Bleibt gesund und behaltet den Spaß am Spiel!

Beginnen wir nun mit dem Spielgeschehen. Ein guter Start in eine Partie ist bekanntlich keine Stärke einer Rotationsmannschaft. So wurden auch wir diesem Motto treu und lagen gleich mal mit 1:3 (3. Minute) zurück. Vor allem der Nachläufer-Spielzug von Rechts Außen stellte sich als eine schier unlösbare Ausgabe dar. Somit kamen die Gäste regelmäßig, ohne Gegenwehr vom 7m Punkt  aus, zum erfolgreichen Abschluss.  Auf der Gegenseite sollte unser schnelles Umschaltspiel immer wieder Räume öffnen. Ob nach Balleroberung in der Abwehr oder nach einem Gegentor, dauerhaft wurde die unsortierte und behäbige Rückwärtsbewegung der Spandauer genutzt. Ein erstmaliger Zwischenlauf resultierte nach neun Spielminuten in einer drei Tore-Führung (6:3). 

Wer nun dachte wir würden die Partie in den Griff bekommen, war weit gefehlt. Es entwickelte sich mehr und mehr zu einer äußerst physikalischen Partie in welcher auf beiden Seiten hin und wieder auch mal die feine englische Art bei Seite gelegt wurde. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir uns diesem Kampf stellten und uns nicht, wie in der Vergangenheit oft gesehen, diesem ergaben. In der Abwehr wurden die Zweikämpfe angenommen, dem Nebenmann ausgeholfen und für einander gearbeitet. Auch wenn sich dies, durch erstaunliche Tore durch den rechtshändigen Rechtsaußen aus einem quasi Nullwinkel oder einzelnen Blackouts, zunächst nicht auf der Anzeigetafel widerspiegelte.

Die Mannen in Blau-Weiß kamen wieder zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich auch wieder die Führung (10:11 nach 21 Minuten). Ein erneuter kurzer Zwischenlauf zum 13:11 (25. Minute). Die Tendenz setzte sich jedoch wiedermal  noch fort, sodass es zur Halbzeit 14:13 stand.

Die zweite Hälfte verlief optisch wie gehabt. Viel Kampf auf beiden Seiten und wenig Dominanz einer Mannschaft. Schaut man sich jedoch den Bogen genauer an, zeigt sich ein anderes Bild. Eine zwischenzeitliche Torflaute von sieben Minuten nutzten unsere Gäste um erneut die Führung zu übernehmen (16:17 nach 38 Minuten). Die folgenden acht Minuten ergab sich das komplementäre Bild: ein 5:1-Lauf verhalf uns zu einem erneuten kleinen Polster (21:18 nach 46 Minuten). Grundsätzlich kann man diese Läufe nicht mit taktischen Maßnahmen oder ähnlichem erläutern. Der endgültige Knackpunkt des Spiels war ironischerweise eine eigene Zeitstrafe welche uns kurz vor Ende der 53. Spielminute auferlegt wurde. Denn genau zwei Minuten später bauten wir unsere Führung von 25:23 auf 28:23 aus. Die folgende Auszeit der Spandauer bestätigte das eigene Gefühl das Spiel nun endgültig „im Sack“ zu haben. Diesmal konnten wir die Führung auch über die Zeit bringen und das Spiel mit 31:27 für uns entscheiden.

Fazit: Dieses Spiel wurde durch den eigenen Kampfeswillen entschieden. Spielerisch konnten wir zwar noch nicht überzeugen, dafür entdeckte man wieder fast schon verloren geglaubte Tugenden wieder.

Das nächste Spiel findet diesen Sonnabend, den 15.09. um 18 Uhr in  der Geisbergstraße 3-4 10777 Berlin statt. Dort trifft man auf den amtierenden Staffelsieger: der Drittvertretung der SG OSF. Einer eingespielten Mannschaft welche (gefühlt) seit Ewigkeiten so zusammenspielt. Es wird sich also zeigen, ob der obige Leitfaden auch für diese Partie gilt. Alle Schaulustigen sind wie immer gerne gesehen.

Bis dahin,
eure Erste Männer.

Statistik: Dietz, Rauhut – Schneider (8), Biebrich (8/6), Avenet, Braatz, Lederer, Schulz, Weckwerth (alle 3), Bobowksi, Deike, Dietrich



Robert Langforth

Trainerkontakte

Robert Langforth
Telefon: 0162/413 80 87
Email: rl@sg-rotation-prenzlberg.de

Andreas HökeAndreas Höke
Telefon: 0179/492 11 63
Email: ah@sg-rotation-prenzlberg.de
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